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Wissenswertes

Warum gibt es die Stiftung Warentest?

Bald 45 Jahre ist es her: In Zeiten des Wirtschaftswunders erf?llten sich viele Menschen den Wunsch nach ihrer 1. Wasch- oder N?hmaschine, indem sie ihr Erspartes daf?r hingaben. Bei der wachsenden Produktvielfalt fiel es nicht leicht, sich f?r das richtige oder gar beste Produkt zu entscheiden.

Ein neutrales Wareninstitut sollte den Verbraucher unterst?tzen, ihm Qualit?ts- und Preisunterschiede aufzeigen. Die Bundesregierung hatte sich unter Kanzler Konrad Adenauer schon 14 Jahre mit dem Thema besch?ftigt, bis sie im September 1964 den 1. Beschluss zur Gr?ndung der Stiftung Warentest traf ? mit der Bundesrepublik Deutschland als Stifterin. 1966 erschien dann das 1. ?Test?-Heft der Stiftung. Bis heute hatte die unabh?ngige Verbraucherschutzorganisation weit ?ber 82.000 Produkte im Test. Einnahmen aus Werbeanzeigen waren ihr von Anfang an laut Satzung verboten, weshalb sie sich noch immer zu einem Teil aus Bundeszusch?ssen finanziert.
20.5.10 16:28


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Wo liegt der Ursprung des Weltfrauentags?

Ende August des Jahres 1910 kamen Vertreter von Gewerkschaften und Parteien zum internationalen sozialistischen Kongress in Kopenhagen zusammen. Einige der angereisten Frauen nutzten diesen Anlass, um am Tag davor eine sozialistische Frauenkonferenz abzuhalten. Initiiert hatte das Treffen die Sozialistische Fraueninternationale, die Vereinigung sozialistischer Frauen. Und an dieser Stelle kommt nun deren Leiterin, die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933), ins Spiel. Sie schlug den etwa 100 Teilnehmerinnen der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz die Einrichtung eines Weltfrauentages vor. An oberster Stelle sollte der Kampf um das Frauenwahlrecht stehen. K?mpfen sollten die Frauen au?erdem gegen die Kriegsgefahr, gegen Preissteigerungen und um F?rsorge f?r Mutter und Kind*.

Es waren vor allem arbeitende Frauen (Proletarierinnen), die sich in Frauenbewegungen organisierten, um gegen politische Benachteiligung vorzugehen. Sie traf ihre Rechtlosigkeit mehr als b?rgerliche Frauen, deren Welt Haushalt und Familie war und die nicht f?r Billigl?hne arbeiten mussten. Unter dem Einfluss von Clara Zetkin nahm die SPD 1891 als 1. deutsche Partei die Forderung nach dem Frauenwahlrecht in ihr Programm auf.

Nachdem der Weltfrauentag in Kopenhagen beschlossen wurde, haben ihn Frauen in Deutschland, D?nemark, ?sterreich und der Schweiz am 19. M?rz 1911 erstmals begangen. Nach dem ersten Weltkrieg verlagerten sich die Interessen, da das Frauenwahlrecht f?r manche Staaten kein dringliches Thema mehr war. Stattdessen fiel der Fokus auf soziale Probleme und Missst?nde. Erst ab 1921 fand der Weltfrauentag an einem festen Termin, dem 8. M?rz, statt.

Macht es immer noch Sinn ?ber ein gemeinsames internationales Anliegen zu sprechen, wenn sich die Lebensbedingungen von Frauen weltweit so stark unterscheiden? Oder sind es gerade diese gro?en Unterschiede, die unseren Dialog bereichern? Das ist unter anderem Thema bei der Konferenz in Kopenhagen, zu der heute anl?sslich des 100. Gr?ndungstags eine Reihe von f?hrenden weiblichen Denkern der Welt zusammenkommt.*
8.3.10 11:35


Warum gibt es U-Bahnen?

Warum entstanden Bahnen unter der Erde?

In der 2. H?lfte des 19. Jh. gerieten in Gro?st?dten Massenverkehrsmittel (z. B. Pferdeomnibusse) an ihre Leistungsgrenzen, was Schnelligkeit und die zur?cklegbare Wegstrecke betraf. Hinzu kam, dass sich auf der Stra?e mittlerweile einfach zu viele Verkehrsteilnehmer tummelten, die sich gegenseitig behinderten. Deshalb planten die Menschen Verkehrsmittel, die unabh?ngig von den Hauptstra?en fahren konnten - auf eigenen Strecken. Zun?chst setzten sie auf dampfbetriebene Eisenbahnen auf innerst?dtischen Gleisen. London hatte eine Entlastung der Verkehrsstr?me besonders n?tig, da es t?glich wuchs. Es war im 19. Jh. die gr??te Stadt der Welt und ein bedeutendes Industrie-, Handels- und Banken-Zentrum. Im Jahr 1860 startete die Londonder Bahngesellschaft Metropolitan Railway (= hauptst?dtische Eisenbahn) den Bau der 1. Strecke - unterirdisch gef?hrt. Das war eine Weltpremiere!


Wie funktionierte das mit den Tunneln?
In London zog die neue Bahn immer mehr Fahrg?ste an, sodass sich das Netz erweiterte. Zun?chst bauten Ingenieure daf?r so genannte offene Tunnel: Sie gruben eine Strecke aus und deckten sie danach wieder ab. Auch unter kleineren Hindernissen, wie H?usern, konnte die Bahn durchfahren. Als dann jedoch gr??ere Herausforderungen anstanden, z. B. unter der Themse hindurchzukommen, mussten tiefere, stabile Tunnel her. Auch das l?sten findige Ingenieure, indem sie den Bau geschlossener Tunnel perfektionierten. Die Bahnen lagen nun viel tiefer und die unterirdischen Bauarbeiten beeintr?chtigten den oberirdischen Verkehr kaum. Allerdings kamen dampfbetriebene Loks wegen der Abgase hier nicht mehr durch. Zum Gl?ck hatte der deutsche Ingenieur Werner von Siemens im Jahr 1866 die Dynamomaschine erfunden, die den Einsatz elektrischer Bahnen erm?glichte - die zogen sich den Strom ?ber den Schleifkontakt aus den Gleisen.


Warum war die U-Bahn so erfolgreich?
U-Bahn-Trassen entstanden auch in anderen St?dten nach Londoner Vorbild. Und sie zogen eines nach sich: Menschen. ?berall dort, wo Bahnstrecken verliefen, siedelten sich Leute an. Auch Kleinst?dte und D?rfer am Rande von Millionenst?dten waren pl?tzlich erreichbar. Das kehrte das ganze Besiedlungssystem um: In den St?dten wohnten immer weniger Menschen. Dort konzentrierte sich stattdessen Handel, Dienstleistung und Verwaltung. Verkehrsstr?me gingen in das Zentrum hinein und wieder heraus - sie zogen Massen von Menschen mit. U-Bahnen erwiesen sich hierf?r als besonders leistungsf?hig und fl?chensparend.
18.2.10 09:50


Wie kam es zum politischen Aschermittwoch?

Der politische Aschermittwoch geht auf einen Viehmarkt zur?ck - im bayrischen Vilshofen vor knapp 500 Jahren. Bauern handelten dort nicht nur mit Vieh, sondern tauschten sich auch ?ber Alltagsthemen aus. Sp?ter, im 19. Jahrhundert, ging es in ihren Gespr?chen h?ufig um Politik.
So kam es, dass der Bayrische Bauernbund 1919 am Tag des Viehmarktes eine gro?e Kundgebung veranstaltete. Da sie genau auf den religi?sen Aschermittwoch fiel, gab dieser dem Ereignis seinen Namen. Nach einer Pause im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erwachte vor 62 Jahren die Tradition der Kundgebungen zu neuem Leben. Josef Baumgartner, Mitglied der Bayernpartei, griff bei einer Rede am Aschermittwoch 1948 den Parteigegner CSU an. Das wiederholte er in den Folgejahren. Offenbar lag ihm viel daran, mit der Partei, der er fr?her angeh?rte, abzurechnen.

Das forderte die CSU heraus, sich ebenfalls am Aschermittwoch zu versammeln und sich mit Beleidigungen von den politischen Rivalen abzugrenzen. Aschermittwochsreden der CSU wurden nach der ersten Veranstaltung 1953 wahre Publikumsmagnete - wegen der sprachlichen Begabung und Treffsicherheit ihres Politikers Franz Josef Strau?.

Andere gro?e Parteien und Verb?nde folgten ab Mitte der 1970er-Jahre dem CSU-Beispiel. So erlangte der politische Aschermittwoch schlie?lich auch au?erhalb der bayrischen Landesgrenzen Beliebtheit. 2005 gab es den ersten politischen Aschermittwoch im Berliner Bundestag: Bekannte Kabarettisten lie?en sich schonungslos ?ber die Lage der Nation aus.
17.2.10 11:27


Warum ist heute Weiberfastnacht?

am heutigen Schwerdonnerstag geht es vielerorts n?rrisch zu ? denn jetzt findet der Karneval endlich drau?en auf der Stra?e statt. So sind mancherorts ganze Innenst?dte voll von Menschen in Feierlaune. Manche sagen dazu Weiberfastnacht oder Altweiberfasching, auch schmutziger Donnerstag. Was hat es mit diesen Ausdr?cken auf sich? Wie sind sie entstanden?

Es ist so, wie es sich anh?rt: Der Donnerstag vor Aschermittwoch wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Weibertag ? zumindest in den rheinischen Karnevalshochburgen. Denn die Weiber hatten fr?her beim Karneval gar nichts zu feiern, daf?r ihre M?nner um so mehr. Also fanden sich hier und dort am Schwerdonnerstag gr?ppchenweise Frauen zusammen, um auch im Karneval ihren Spa? zu haben. Der Tag war sehr geeignet, denn donnerstags kamen ohnehin viele Frauen zum Markt oder ins Waschhaus. So waren sie unter sich, konnten mit viel Elan ?ber alles schw?tzen, was sie so bewegte. Und irgendwann machten sie diesen Tag zu ihrem Tag, ergriffen das Regiment und erst?rmten Rath?user.
Eine besondere Bedeutung erlangte die Weiberfastnacht in Bonn-Beuel, wo sie auch heute noch die Hauptattraktion ist. Im Jahr 1824, ein Jahr nachdem der Stra?enkarneval nach den napoleonischen Kriegen wiederbelebt wurde, gr?ndeten die Beueler W?scherinnen ein Damenkomitee, um es den M?nnern mal so richtig zu zeigen. Die waren an diesem Tag, dem Donnerstag vor Aschermittwoch, unterwegs nach K?ln, um dort saubere W?sche abzuliefern und Schmutzw?sche abzuholen ? denn die Beueler W?schereien wuschen unter anderem auch f?r K?ln. So kam es dann durch die W?schefrauen zur ?ersten Schlacht gegen Griesgram und Muckertum? (www.waescheprinzessin.de).

Im S?dwesten Deutschlands, bei der schw?bisch-alemannischen Fastnacht, hei?t der heutige Tag schmutziger Donnerstag, abgeleitet von ?Schmotz?, dem alemannischen Wort f?r Fett oder Schmalz. An diesem Tag wurde das letzte Mal vor der Fastenzeit geschlachtet und in Schweineschmalz gebacken (z. B. Faschingskrapfen), denn weder der Freitag, noch der Samstag oder die beiden Tage vor Aschermittwoch waren religi?s und organisatorisch bedingt daf?r geeignet. So bekam dieser letztm?gliche Schlacht- und Backtag den Namen schmotziger Donnerstag.
11.2.10 11:38


Was ist eine Blackbox?

Der Name l?sst zum Teil ein falsches Bild in unseren K?pfen entstehen. Denn eine Black Box, wie ein Flugschreiber umgangssprachlich genannt wird, ist nicht schwarz, sondern grell-leuchtend rotorange gef?rbt. So k?nnen Bergungsteams sie leichter auffinden. F?r den Fall, dass der Flugschreiber ins Wasser f?llt, enth?lt er einen Unterwasser-Ortungssender, der ?ber zig Tage lang akustische Signale senden kann. Ansonsten sieht das Ger?t tats?chlich aus wie eine schuhkartongro?e Box.

Mit der Black Box haben Experten eine wichtige Recherchequelle, um die Flugunfall-Ursache festzustellen oder einzugrenzen. Sie liefert je nach Typ Hinweise auf Flugparameter oder zu den Ereignissen in den letzten Minuten vor dem Absturz. Unterschieden wird zwischen Flugdatenschreibern und Stimmenrekordern, manchmal steckt auch beides zusammen in einer Box. Flugdatenschreiber zeichnen Parameter wie Flugh?he, -geschwindigkeit, Kurs oder Ruder- und Klappenstellungen etc. auf. Stimmrekorder speichern jeweils f?r die letzten 30 Minuten des Fluges neben den Hintergrundger?uschen im Cockpit alles, was im Cockpit oder von dort aus zu den Passagieren gesprochen wurde. Auch ?ber die Kopfh?rer eingehende Signale werden registriert.

Damit die Flugschreiber ein Flugzeugungl?ck ?berstehen, sind sie an Stellen im Flugzeug untergebracht, die statistisch gesehen am sichersten sind (Mitte/Heck). Au?erdem sind sie so gebaut, dass sie gro?em Druck (z. B. unter Wasser), einem starken Aufprall oder enormer Hitze standhalten.
7.2.10 14:07





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