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Knigge für alle

So glänzen Sie mit Ihrem Small Talk in jeder Runde

Die ideale Grundlage f?r jeden Small Talk ist eine gute Allgemeinbildung. Sollte es da bei Ihnen hapern, m?ssen Sie nicht gleich verzweifeln. Nicht nur das Lernen, auch die Bildung - f?r beides ist man ?brigens nie zu alt - h?ngt stark vom pers?nlichen Interesse ab. Wissen gr?ndet auf Wissbegierde. Ist die vorhanden, lernt und beh?lt es sich leichter. Der gro?e Knigge empfiehlt Ihnen Informationsquellen, die Sie ohne gro?en Aufwand f?r Ihren Small Talk anzapfen k?nnen:

Small Talk-Quelle Tageszeitung

Lesen Sie eine Tageszeitung? Ein dankbares Small-Talk-Thema finden Sie h?ufig auf den letzten Seiten, unter Rubriken wie "Panorama", "Aus aller Welt", "Vermischtes". Auch die Wochenendbeilagen und der - bei den gr??eren Zeitungen - einmal w?chentlich erscheinende Reiseteil sowie die Sparten "Wissen" oder "Wissenschaft" bergen ?ppigen Konversationsstoff.

Ein weiterer Tipp: Kaufen Sie sich einmal im Monat ein Stadtmagazin: Das verbindet n?tzliche Veranstaltungshinweise mit Beitr?gen ?ber ein aktuelles regionales Thema. In K?ln wird die "StadtRevue" feilgeboten, in Wien der "Falter", im Ruhrgebiet "Marabo", in Hamburg "Szene Hamburg", in Berlin "TIP" und in M?nchen "IN M?nchen".

Small Talk-Quelle Radio und Fernsehen

Welchen Radiosender h?ren Sie? Zwischen Aufstehen und dem Weg zur Arbeit bleibt doch meist etwas Zeit, sich zu informieren. ?ber den Deutschlandfunk beispielsweise. Nicht minder breit gef?chert ist das Programm bei Qualit?ts-Regionalsendern wie WDR 5, Hessen 1, NDR Info, Bayern 5 oder SWR 2. Ein halbe Stunde morgens verschafft bereits einen recht guten ?berblick. Quizsendungen im Fernsehen sind weniger ergiebig: Der Zeitaufwand und das vermittelte Wissen stehen in keinem Verh?ltnis. Da lohnt sich eher eine Dokumentation in den Dritten Programmen, auf arte oder auf 3sat. Eine Quizsendung bietet aber sehr wohl Gespr?chsstoff, weil so viele Menschen sie sehen und dadurch h?ufig eine Gemeinsamkeit zwischen Gespr?chsteilnehmern entsteht.

Small Talk-Quelle Internet>/b>

Machen Sie eine Nachrichten-Domain zu Ihrer Internet-Startseite: In Frage kommen die Online-Ausgaben der ?berregionalen Tageszeitungen, der "Zeit" ( www.zeit.de) oder eines Nachrichtenmagazins, etwa www.spiegel.de.

Geheimtipp f?r Ihren Small Talk

Wie w?re es mit einem Web-Newsletter, der einem jeden Tag ein spezielles Small Talk-Thema liefern w?rde? Tats?chlich gibt es ihn schon. Er erscheint jeden Werktag und wird Ihnen sogar kostenlos geschickt. Anmelden k?nnen Sie sich auf der Internet-Seite www.small-talk-themen.de.

Weiteres Material f?r die lockere Konversation finden Sie im gro?en Knigge. Dort geben ausgewiesene Experten Ratschl?ge f?r Small Talk-Neulinge und Fortgeschrittene.
23.3.11 12:54


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So glänzen Sie mit Ihrem Small Talk in jeder Runde

Die ideale Grundlage f?r jeden Small Talk ist eine gute Allgemeinbildung. Sollte es da bei Ihnen hapern, m?ssen Sie nicht gleich verzweifeln. Nicht nur das Lernen, auch die Bildung - f?r beides ist man ?brigens nie zu alt - h?ngt stark vom pers?nlichen Interesse ab. Wissen gr?ndet auf Wissbegierde. Ist die vorhanden, lernt und beh?lt es sich leichter. Der gro?e Knigge empfiehlt Ihnen Informationsquellen, die Sie ohne gro?en Aufwand f?r Ihren Small Talk anzapfen k?nnen:

<b> Small Talk-Quelle Tageszeitung</b>

Lesen Sie eine Tageszeitung? Ein dankbares Small-Talk-Thema finden Sie h?ufig auf den letzten Seiten, unter Rubriken wie "Panorama", "Aus aller Welt", "Vermischtes". Auch die Wochenendbeilagen und der - bei den gr??eren Zeitungen - einmal w?chentlich erscheinende Reiseteil sowie die Sparten "Wissen" oder "Wissenschaft" bergen ?ppigen Konversationsstoff.

Ein weiterer Tipp: Kaufen Sie sich einmal im Monat ein Stadtmagazin: Das verbindet n?tzliche Veranstaltungshinweise mit Beitr?gen ?ber ein aktuelles regionales Thema. In K?ln wird die "StadtRevue" feilgeboten, in Wien der "Falter", im Ruhrgebiet "Marabo", in Hamburg "Szene Hamburg", in Berlin "TIP" und in M?nchen "IN M?nchen".

<b> Small Talk-Quelle Radio und Fernsehen</b>

Welchen Radiosender h?ren Sie? Zwischen Aufstehen und dem Weg zur Arbeit bleibt doch meist etwas Zeit, sich zu informieren. ?ber den Deutschlandfunk beispielsweise. Nicht minder breit gef?chert ist das Programm bei Qualit?ts-Regionalsendern wie WDR 5, Hessen 1, NDR Info, Bayern 5 oder SWR 2. Ein halbe Stunde morgens verschafft bereits einen recht guten ?berblick. Quizsendungen im Fernsehen sind weniger ergiebig: Der Zeitaufwand und das vermittelte Wissen stehen in keinem Verh?ltnis. Da lohnt sich eher eine Dokumentation in den Dritten Programmen, auf arte oder auf 3sat. Eine Quizsendung bietet aber sehr wohl Gespr?chsstoff, weil so viele Menschen sie sehen und dadurch h?ufig eine Gemeinsamkeit zwischen Gespr?chsteilnehmern entsteht.

<b> Small Talk-Quelle Internet</b>

Machen Sie eine Nachrichten-Domain zu Ihrer Internet-Startseite: In Frage kommen die Online-Ausgaben der ?berregionalen Tageszeitungen, der "Zeit" ( www.zeit.de) oder eines Nachrichtenmagazins, etwa www.spiegel.de.

<b> Geheimtipp f?r Ihren Small Talk</b>

Wie w?re es mit einem Web-Newsletter, der einem jeden Tag ein spezielles Small Talk-Thema liefern w?rde? Tats?chlich gibt es ihn schon. Er erscheint jeden Werktag und wird Ihnen sogar kostenlos geschickt. Anmelden k?nnen Sie sich auf der Internet-Seite www.small-talk-themen.de.

Weiteres Material f?r die lockere Konversation finden Sie im gro?en Knigge. Dort geben ausgewi
23.3.11 12:49


Hotelknigge - Dürfen Sie Ihre Getränke im Supermarkt kaufen?

was darf ein Hotelgast und was darf er nicht? Auf zahlreiche, typische Fragen bietet der "Hotelverband Deutschland" neuerdings Antworten. Etwa: Darf sich der Hotelgast guten Gewissens mit Getr?nken aus dem Supermarkt versorgen? Die Empfehlung des Hotelverbandes lautet: Nein.

In Hotelzimmern gelten andere Gepflogenheiten als in Ferienappartements. Zu den Spielregeln im Hotel geh?rt, keine Getr?nkedosen oder Snacks aus dem Supermarkt ins Hotelzimmer zu schmuggeln. Ein Fauxpas w?re es, die Minibar auszur?umen und stattdessen die eigenen Getr?nke zu k?hlen. Ist keine Minibar vorhanden, bestellen Sie k?hle und frische Getr?nke beim Zimmerservice.

Auch einem schlechten Fr?hst?cker ist es nicht gestattet, sich beim Fr?hst?cksb?ffet ein Br?tchen f?r unterwegs zu schmieren. Es gilt die Spielregel: Lebensmittel verbleiben im Restaurantbereich.
9.5.10 12:33


So senden Sie mit Ihrer Körpersprache positive Signale

"Gott schenkt dir das Gesicht, l?cheln musst du selber", lautet ein irisches Sprichwort. Bevor Sie den Mund ?ffnen, um zu reden, bem?hen Sie sich am besten um einen freundlichen Blick und eine offene Haltung. Mimik und Gestik sind die ersten T?r?ffner der Kommunikation: Es gibt kein einfacheres, direkteres und schnelleres Mittel als die K?rpersprache, um ein Ihnen noch unbekanntes Gegen?ber f?r Ihre Person positiv einzunehmen:

Ausstrahlung durch K?rpersprache

Konzentrieren Sie sich darauf, mit Ihrer K?rpersprache selbst positive Signale auszusenden. Das erreichen Sie schon mit ein paar wenigen Schritten:
a.. Schauen Sie freundlich, l?cheln Sie - aber ohne zu grinsen!
b.. Achten Sie auf eine offene K?rpersprache. Vor der Brust verschr?nkte Arme sind daher nicht zu empfehlen, und sei es noch so bequem!
c.. Halten Sie Ihre Arme in Taillenh?he locker vor dem K?rper, so dass sich die Fingerspitzen leicht ber?hren.
d.. Suchen Sie Blickkontakt!

Zur K?rpersprache geh?rt, dass Sie den Blickkontakt halten

In einem Gespr?ch ist es wichtig, mit dem Gegen?ber in Blickkontakt zu bleiben. Manche Menschen - nicht nur die Sch?chternen - haben damit ihre Probleme: Sie m?gen es nicht, fixiert zu werden oder anderen permanent in die Augen zu starren. Andererseits f?hlt sich der Gespr?chspartner zu Recht missachtet, wenn sein Gegen?ber wegschaut. Der goldene Mittelweg sieht so aus: Konzentrieren Sie sich bei Ihrem Blick auf einen Punkt in der Mitte der Nasenwurzel Ihres Gegen?bers, etwas ?ber Augenh?he. Dann hat Ihr Gespr?chspartner den Eindruck, Sie hielten Blickkontakt.

Die K?rpersprache Ihres Gegen?bers

Deuten Sie die K?rpersprache und vor allem die Blicke Ihres Gegen?bers, und Sie kennen deren Gedanken und Gef?hle - und k?nnen sofort darauf reagieren:
a.. Die Augen weiten sich = Erstaunen: Ihr Gespr?chspartner m?chte ?ber das eben Geh?rte weitere Informationen von Ihnen erhalten.
b.. Ein Auge wird zugekniffen = Misstrauen: Ihr Gegen?ber glaubt, dass Sie ihm etwas vorenthalten. Er m?chte die ganze Wahrheit erfahren.
c.. Geschlossene Augen = ?berforderung: Ihr Gespr?chspartner m?chte auch mal entspannen, oder er braucht eine Pause.

Was Sie unbedingt noch ?ber K?rpersprache wissen sollten

Nicht alle Gesten werden gleich interpretiert. Zeichen, die mit den Armen gemacht werden, k?nnen international durchaus verschiedene Bedeutung haben. Nur wenige Gesten gelten universell: etwa die Bettelgeste durch das Ausstrecken der nach oben ge?ffneten Hand, die Drohgeb?rde der erhobenen Faust, das Zeigen mit einem Finger auf eine bestimmte Sache. Beim Bejahen beziehungsweise beim Verneinen einer Frage werden weltweit K?pfe gesch?ttelt oder es wird genickt. Doch Achtung: Dies geschieht - selbst in Europa - h?ufig mit exakt entgegengesetzter Bedeutung von der unsrigen!
4.10.08 18:26


Welche Fettnäpfchen beim Vorstellen lauern und wie Sie diese umgehen

im Privatleben gelten beim Vorstellen folgende Regeln: J?ngere werden ?lteren Personen und Herren werden Damen vorgestellt. Im Berufsleben gilt unabh?ngig von Alter und Geschlecht: Die niederrangige Person wird der auf der Hierarchieleiter weiter oben stehenden vorgestellt. Doch wie handhaben Sie es mit dem Vorstellen, wenn Sie in Begleitung sind und Ihren Chef privat treffen? Eine andere, nicht minder unangenehme Situation ergibt sich bei der Selbstvorstellung: Wenn Sie zu einer Gruppe sto?en und niemand mit dem Vorstellen beginnt, m?ssen Sie es selbst tun.

Das Vorstellen in gemischten beruflich-privaten Situationen
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Eine berufliche Begegnung auf privatem Parkett entsch?rfen Sie, indem Sie sofort die Initiative ergreifen und zu Ihrem Chef sagen: "Wie sch?n, dass wir uns treffen, so kann ich Sie mit meiner Frau bekannt machen." Fahren Sie fort, indem Sie sich an Ihre Begleitung wenden: "Eva, ich habe dir schon viel von meinem Chef, Herrn Adamek, erz?hlt ... "
Streng genommen ist es richtig, nach privaten Regeln vorzugehen: Die Dame erf?hrt, wer der ihr unbekannte Herr ist. Der gro?e Knigge empfiehlt in dieser besonderen Situation, das Hierarchiedenken nicht am Firmentor abzulegen. Chef bleibt Chef - B?ro hin, Biergarten her. Sie k?nnen Ihrer Frau anschlie?end sofort Ihr Dilemma erkl?ren und sich f?r den vermeintlichen Fauxpas beim Vorstellen entschuldigen. Gegen?ber Ihrem Chef haben Sie diese Chance vermutlich nicht.

Wenn Sie sich selbst vorstellen m?ssen


Das "Gestatten Sie" bei der Selbstvorstellung ist ein Relikt l?ngst vergangener Zeiten. Fragen Sie stattdessen die Gruppe, zu der Sie sto?en: "Darf ich mich selbst vorstellen?" Oder sagen Sie bei der Selbstvorstellung einfach: "Ich m?chte mich gern vorstellen."

Typische Fehler bei der Selbstvorstellung

Die Selbstvorstellung als "Frau M?ller" oder "Herr M?ller" ist inzwischen ebenfalls ?berholt. Wenn Sie sich vorstellen, nennen Sie den Vor- und Zunamen: "Mein Name ist Johanna M?ller" oder "Mein Name ist Joachim M?ller." Zur Pers?nlichkeit - das ist eine goldene Regel bei der Selbstvorstellung - geh?rt der vollst?ndige Name.
Wer bei der Selbstvorstellung die Kurzform seines Vornamens angibt, l?uft Gefahr, weniger ernst genommen zu werden. Namen wie Sebastian, Franziska, Susanne oder Michael wirken in der Komplettform wesentlich seri?ser als die Kosenamen Basti, Franzi, Susi oder Michi. Menschen, die sich in der Kurzform pr?sentieren, haben es nach einer solchen Selbstvorstellung viel schwerer, sich in Zukunft Respekt zu erwerben.
17.9.08 15:46


Wie Sie mit einer stilvollen Beschwerde zu Ihrem Recht kommen

eine Beschwerde oder Reklamation bringt ja doch nichts ein, stellen Sie mitunter resignierend fest. Vor allem dann, wenn Sie es mit einem der ?blichen Verd?chtigen zu tun haben: dem wegen seiner Kundenunfreundlichkeit ber?chtigten Transportunternehmen, dem geldgierigen Versorgungsbetrieb, dem unflexiblen Ex-Monopolisten oder der geizigen Assekuranz. Doch bei Beschwerden macht der Ton die Musik: Sie d?rfen nicht zu aggressiv vorgebracht werden und auch nicht zu kompliziert geschrieben sein. Als Ziel sollten Sie einen Konsens anstreben, mit dem beide Seiten leben k?nnen.

Welche Form der Beschwerde ist besser: m?ndlich oder schriftlich?

Manche greifen bei einer Beschwerde sofort zur Feder. Bevor Sie sich zu einem Brief entschlie?en, ?berlegen Sie bitte: W?re in diesem Fall ein Gespr?ch nicht besser als eine schriftliche Reklamation? Bei einem geringf?gigen Anlass wirkt eine schriftliche Beschwerde schnell ?berzogen. Auch wenn ein ?rgernis erstmalig auftaucht, ist es in vielen F?llen angebrachter, das Problem anzusprechen. Eine schriftliche Reklamation empfiehlt sich, wenn

a.. das kl?rende Gespr?ch nichts gebracht hat,
b.. Sie anderen durch Ihren Brief den gleichen ?rger ersparen k?nnen,
c.. Sie Ihre Emotionen in der schriftlichen Beschwerde besser im Zaum halten als im Gespr?ch,
d.. Sie auf eine sehr sorgf?ltige Wortwahl achten m?ssen,
e.. Sie sch?chtern sind oder Angst haben, totgeredet zu werden,
f.. einen Beleg f?r die weitere Verfolgung der Angelegenheit ben?tigen.

Das muss in Ihre schriftliche Beschwerde hinein

Achten Sie beim Abfassen Ihrer Reklamation unbedingt darauf, dass diese folgende Details enth?lt:

a.. den Vertragsgegenstand: Beschreiben Sie, welches Produkt Sie wann und bei welchem Verk?ufer erworben haben;
b.. die Beschreibung des Mangels: Schildern Sie kurz und pr?zise, worin der von Ihnen beanstandete Fehler liegt;
c.. die Geltendmachung Ihres Anspruchs: Teilen Sie dem Empf?nger mit, welches Recht Sie bei Ihrer Reklamation geltend machen: die so genannte Nacherf?llung (Reparatur oder Austausch) oder - falls dies nicht geleistet wird - die Kaufpreisminderung oder den R?cktritt vom Kauf;
d.. die Fristsetzung: Setzen Sie Ihrem Ansprechpartner eine Frist f?r die Erf?llung seiner Pflichten.

Schreiben Sie Ihre Beschwerde h?flich - und wirkungsvoll

In der Sache klar und fest, im Ton verbindlich und h?flich: So hat Ihre Beschwerde oder Reklamation die gr??te Aussicht auf Erfolg. Bedenken Sie im Vorfeld die folgenden Punkte, empfiehlt der gro?e Knigge:

a.. Beschweren Sie sich nie spontan. Denken Sie nach und legen Sie sich Ihre Formulierungen zurecht, bevor Sie zum Telefon greifen. Schicken Sie eine schriftliche Reklamation nie sofort ab. ?berschlafen Sie die Angelegenheit, und pr?fen Sie danach Ihre Formulierungen.
b.. Halten Sie sich an die Grunds?tze der H?flichkeit: verbindliche Anrede und Gru?; bitten statt befehlen; keine Beleidigungen oder gar Drohungen!
c.. Gehen Sie, wenn eben m?glich, zu Beginn auf Positives ein.
d.. Beschreiben Sie den Sachverhalt konkret, statt zu verallgemeinern.
e.. Unterbreiten Sie L?sungsvorschl?ge und teilen Sie Ihr Ziel mit. Welcher Kompromiss k?me f?r Sie in Frage?
f.. Richten Sie Ihre Beschwerde an die richtige Stelle.
g.. Wenden Sie sich nur dann an Vorgesetzte, wenn Ihre Reklamation nichts eingebracht hat.
3.9.08 13:01


Empfehlenswerte Abkürzungen und solche, die keinen Sinn ergeben

so kurz wie m?glich, so lang wie n?tig: So lautet eine goldene Regel in der Korrespondenz. Davon ausdr?cklich ausgenommen sind Abk?rzungen. Diese stehlen mehr Zeit, als sie einbringen - denn oft bereiten sie dem Empf?nger einer Nachricht Kopfzerbrechen und bescheren ihm eine lange Suche nach der Bedeutung des K?rzels. Allein der Duden (W?rterbuch der Abk?rzungen) f?hrt 40 000 allgemein gebr?uchliche K?rzel auf - zu viele, um die Bedeutung jedes einzelnen zu kennen. Daher gilt f?r die schriftliche Kommunikation: Wer viele Abk?rzungen benutzt, schadet seinem Stil.

Ihr Empf?nger muss die Abk?rzungen verstehen, die Sie verwenden

Verwenden Sie Abk?rzungen nur, wenn Sie ganz sicher sind, dass Ihr Empf?nger diese auch versteht. Vor allem ausl?ndische K?rzel - etwa "asap" = "as soon as possible" sind f?r viele Adressaten b?hmische D?rfer. Generell sollten Sie Abk?rzungen nur im firmeninternen Schriftverkehr oder in Listen und Tabellen verwenden. Ein Text mit K?rzeln bewegt sich nicht nur nahe der Unh?flichkeitsgrenze, sondern birgt auch die Gefahr von Missverst?ndnissen. Auch im Deutschen sollten Sie Abk?rzungen - wenn immer m?glich - vermeiden. Statt "z.B." k?nnen Sie "beispielsweise" oder "etwa" einsetzen; "usw." sollten Sie nicht inflation?r verwenden und lieber ausschreiben.

Weitere Abk?rzungen, die einfach unh?flich sind

Vornamen mit einem Buchstaben abk?rzen, ist eine Unsitte. Schreiben Sie die Namen aus. Benutzen Sie auch keine Kurzformen von Verb?nden, Organisationen, Kongress- und Veranstaltungstiteln. So vermeiden Sie Missverst?ndnisse. Das h?ufig missbrauchte "MfG" sowie die vielfach in E-Mails verwendeten "lg" = "liebe Gr??e" sind ebenfalls in jeder Korrespondenz tabu. Stattdessen sollte Ihr Brief - und auch Ihre Mail - mit ausgeschriebenen freundlichen Gr??en enden. Ein solcher Schluss ist herzlich - und nicht blo? eine Floskel. Auf das ber?chtigte "u.A.w.g." sollten Sie ebenso verzichten. Besser schreiben Sie in Ihrer Einladung: "Bitte geben Sie uns bis zum ... Bescheid, ob Sie dabei sein werden."

Abk?rzungen, die Sie benutzen d?rfen

Auf Abk?rzungen, die jeder versteht, d?rfen Sie zur?ckgreifen. Ein gebr?uchliches K?rzel ist "usw.": Niemand w?rde "und so weiter" schreiben. Das gleiche gilt f?r "d. h." statt "das hei?t". Auch beim L?nderk?rzel "USA" wei? jeder, was gemeint ist. Alternativ k?nnen Sie aber auch "Vereinigte Staaten" schreiben. Das kurze "PS" f?r "Post Scriptum" ist ebenfalls erlaubt - als wirkungsvoller Hinweis, um die lesende Person auf etwas aufmerksam zu machen. Missverst?ndliche Abk?rzungen wie "o.a.", "s.o." oder "u. U." sind in der gesch?ftlichen Korrespondenz allerdings fehl am Platz. Statt "z. H." schreiben Sie einfach den Namen des Empf?ngers.

Wenn Sie Abk?rzungen lesen, die Sie nicht kennen

Was tun Sie, wenn in einem Brief Kurzformenen enthalten sind, die Sie nicht kennen? Schlagen Sie im Duden - siehe oben - nach! Eine noch bequemere Entschl?sselung bietet Ihnen eine Website im Internet: www.abkuerzungen.de: einfach das K?rzel eingeben, und Ihnen wird sofort die ausgeschriebene Entsprechung geliefert - bei fremdsprachlichen Abk?rzungen sogar mit deutscher ?bersetzung. Die Seite kennt selbst die Bedeutung von "Ak?fi": "Abk?rzungsfimmel"!
30.7.08 13:54


Wann müssen Gäste die Schuhe ausziehen?

d?rfen Gastgeberinnen und Gastgeber von ihren G?sten erwarten, dass sie beim Betreten der Wohnung oder des Hauses die Schuhe ausziehen?


Nein, denn in Deutschland geh?ren die Schuhe zum Outfit dazu. Sie werden nicht ausgezogen und es ist un?blich, dies von den G?sten zu erwarten. Ersparen Sie Ihren G?sten die unangenehme Wahl zwischen kalten F??en und abgelegten Hauspantoffeln.

Sorgen Sie sich, dass der empfindliche Parkettboden besch?digt werden k?nnte? Dann warnen Sie Ihre G?ste wenigstens vor, wenn Sie die Einladung aussprechen. Peinlichkeiten wie l?chrige Socken oder ungepflegte F??e bleiben aus. Die G?ste k?nnen vorsorgen und eigene Hausschuhe oder dicke Socken mitbringen.
19.6.08 17:41


So drücken Sie Ihr Beileid aus

Beileidsschreiben, die Trost schenken und frei von Peinlichkeiten sind

wenn jemand gestorben ist, w?re das Stilloseste, das Sie tun k?nnen, gar nicht zu reagieren: Lassen Sie die Hinterbliebenen nicht allein! Erinnern Sie sich daran, wie es Ihnen ging, als Sie einen geliebten Menschen verloren haben: Was hat Ihnen da geholfen? Was spendete Ihnen Trost? Die ersten Beileidsbekundungen sind die wertvollsten, da jeder Betroffene sich nach Beistand und Trost sehnt. Da hilft es zu wissen, dass auch andere den geliebten Menschen vermissen und um ihn trauern.

Ihr Beileid muss Ihren echten Gef?hlen entsprechen

Verzichten Sie in Ihrem Kondolenzbrief auf jegliche Theatralik. Die Bekundung Ihres Beileids sollte mitf?hlend, doch nicht herzzerrei?end formuliert sein. Andererseits d?rfen Sie sich nicht hinter Floskeln wie "... m?chten ich Ihnen zum Tod Ihrer Frau mein Beileid bekunden" verstecken. Formulieren Sie lieber Ihre Gef?hle! Pers?nliche Worte tr?sten mehr als Standardformulierungen. Haben Sie also keine Scheu, in Ihrem Kondolenzbrief aufrichtig zu schildern, was Sie f?hlen - mit einfachen Worten statt geschraubten Formulierungen. Sagen Sie, dass Sie die verstorbene Person mochten und den Verlust als schmerzlich empfinden.

So formulieren Sie Ihr Beileid

"Aufrichtige Anteilnahme" und "Herzliches Beileid": Das sind die ?blichen ?u?erungen in Kondolenzbriefen. Sie sind auf vielen Trauerkarten bereits vorgedruckt. Ihr gro?er Nachteil: Mancher empfindet solche Beileidsbekundungen als Floskel. Der Gro?e Knigge empfiehlt, Ihren Kondolenzbrief wie folgt aufzubauen:

a.. Einstieg: "Gestern habe ich vom Unfalltod Ihrer Tochter erfahren. Ich kann mir vorstellen, was f?r ein Schock diese Nachricht f?r Sie war. Ich bin selbst best?rzt."
b.. Mittelteil: "Auch wenn ich wenig tun kann, um Ihren Schmerz zu lindern, so m?chte ich Sie doch wissen lassen, dass ich an Ihrer Trauer Anteil nehme."
c.. Ausstieg: "Ich w?nsche Ihnen viel Kraft, die Zeit der Trauer durchzustehen, aber auch den Mut, sich bald wieder auf das Sch?ne zur?ckzubesinnen, das Sie gemeinsam mit Ihrer Tochter erleben durften."
d.. Gru?formel: "Mein herzliches Beileid", "In tiefer Verbundenheit", "Mit stillem Gru?".

Achten Sie bei Ihrem Beileidsschreiben auch auf die ?u?ere Form!

Nicht nur auf den Inhalt, auch auf die ?u?ere Form eines Beileidsschreibens m?ssen Sie gr??te Sorgfalt verwenden.
Beachten Sie beim Kondolenzbrief folgendes:

a.. Verfassen Sie einen handschriftlichen Beileidsbrief.
b.. Verzichten Sie auf Papier und Kuvert mit schwarzem Rand. Diese Form bleibt ausschlie?lich den Angeh?rigen vorbehalten.
c.. Verwenden Sie kein Fensterkuvert und auch kein Kuvert mit farbigem Futter!
d.. Benutzen Sie keine Frankiermaschine, sondern machen Sie den Umschlag mit einer Briefmarke frei.
e.. Auf den Briefbogen geh?rt keine Anschrift! Sie d?rfen auch keine Betreffzeile einf?gen.
f.. Schreiben Sie mit schwarzem Stift auf wei?em Papier.
g.. Versenden Sie Ihren Kondolenzbrief sofort nach Erscheinen der Todesanzeige - oder sobald Sie von dem Todesfall erfahren haben.
25.5.08 17:31


Müssen Sie alle Mediziner mit „Doktor“ ansprechen?

Da fr?her fast alle Mediziner promoviert haben, sind viele Menschen der Meinung, dass jeder Arzt automatisch auch ein ?Doktor? ist.
Das stimmt allerdings nicht. Hin und wieder kommt es vor, dass ein Mediziner nach dem Studium nicht promoviert. In diesem Fall besitzt er auch keinen Doktortitel.
Generell gilt: Nur wer einen Doktortitel besitzt, hat ein H?flichkeitsrecht auf die Anrede mit ?Doktor?. Viele Patienten reden den Arzt dennoch respektvoll mit ?Herr Doktor? an. Das ist gewiss sehr schmeichelnd, aber nicht erforderlich. Besitzt ein Mediziner n?mlich keinen Doktortitel, ist ? wie bei allen anderen Studienrichtungen auch ? die Namensnennung ausreichend. Zum Beispiel: ?Herr Mustermann?.
8.5.08 14:22


Kleiderknigge 2008

Anl?sse und Situationen, die Sie mit dem Kleiderknigge 2008 meistern

"Jeder von uns muss sich jeden Tag anziehen", wei? der Modesch?pfer Wolfgang Joop - und muss erkennen: "Das Ergebnis kann bei manchem erschreckend sein." Es ist aber nicht einfach zu entscheiden, was man anziehen soll. Nicht immer steht einem ein Regelwerk zur Verf?gung, und manche Fragen tauchen auf, zu denen noch keine Etiketteregeln existieren. Der Gro?e Knigge beantwortet Ihnen mit dem Kleiderknigge 2008 Fragen zu Situationen, in denen Sie dieses Jahr hineingeraten k?nnten.

Frage 1: M?ssen Damen ein langes Abendkleid anziehen?

Nur wenn beim Herrn "Frack" verlangt wird, tr?gt die Dame das "Gro?e Abendkleid". Sonst gilt auch bei festlichen Anl?ssen: Das Abendkleid darf kurz sein oder kann, wenn frau kein Kleid anziehen m?chte, durch einen eleganten Hosenanzug ersetzt werden.

Frage 2: Muss der Herr sein Jackett schlie?en?

Es gibt zwei gute Gr?nde, das Jackett zu schlie?en:
1.. Es sitzt besser, wenn es geschlossen ist - sein Besitzer sieht so besser aus.
2.. Ein offenes Jackett wird in f?rmlichen Situationen von vielen Menschen als flegelhaft empfunden.

Frage 3: Darf der Mantel mit an den Tisch?

Nicht in jedem Restaurant ist eine bewachte Garderobe vorhanden. Und nicht immer ist die Garderobe so in Sichtweite, dass Sie diese selbst ?berwachen k?nnen. Dennoch sollten Sie das gute St?ck nicht mit an den Tisch nehmen. Er w?rde nur die Servicekr?fte behindern. Bitten Sie den Wirt, Ihren wertvollen Mantel f?r die Dauer des Essens zu verwahren.

Frage 4: Wo sollten Sie am besten keine Sonnenbrille anziehen?

Sonnenbrillen sch?tzen - und erlauben es dem Tr?ger, sich dahinter zu verstecken: Nicht anziehen d?rfen Sie die dunklen Gl?ser in geschlossenen R?umen, wenn es drau?en dunkel ist, wenn Sie in einem Gespr?ch sind - und wenn Sie fremde Menschen mustern. Blendet Sie die Sonne, fragen Sie Ihr Gegen?ber, ob es ihn st?rt, wenn Sie die Sonnenbrille aufbehalten beziehungsweise anziehen. Oder schlagen Sie vor, die Pl?tze zu wechseln, sofern es der anderen Person nichts ausmacht.

Frage 5: Darf der Hemdknopf unter der Krawatte offen sein?

Bleibt der Hemdknopf unter der Krawatte ge?ffnet, zeugt dies nicht von Stil - sondern nur davon, dass das Hemd zu klein geworden ist. Kaufen Sie sich ein neues!

Frage 6: Wie viele Accessoires sollten Sie tragen?

Mehr als zwei auff?llige Accessoires zus?tzlich zu den Kleidungsst?cken, die Sie anziehen, sollten Sie nicht tragen: beispielsweise die Ohrringe und das Seidentuch - oder die teure Armbanduhr und die Sonnenbrille. Aber nicht alles zusammen! Das lenkt nur von Ihrer Pers?nlichkeit ab.
13.4.08 09:11


Sind Aprilscherze erlaubt?

eine beliebte Tradition: Am 1. April lassen sich Menschen immer neue Geschichten einfallen, denen andere auf den Leim gehen sollen. Und auch viele Redaktionen lassen sich humorvolle Falschmeldungen am 1. April nicht nehmen.

Doch was zeichnet einen guten Aprilscherz aus? Er sollte harmlos sein und keinen ernsthaften Schaden anrichten. Sie sollten sicher sein, dass auch der Hereingelegte dar?ber schmunzeln kann und dass niemand gekr?ngt reagiert.

Angeblich geht der Aprilscherz auf das Jahr 1564 zur?ck. Der franz?sische K?nig Karl IX. f?hrte eine umfangreiche Kalenderreform durch und verlegte den Jahresanfang vom 1. April auf den 1. Januar. Viele Menschen feierten aber - zum Teil aus Unwissenheit - weiter am 1. April. Sie wurden als "Aprilnarren" verspottet und bekamen kleine, nicht ganz ernst gemeinte Geschenke.
Es soll auch ein 1. April gewesen sein, an dem eine junge Unbekannte Heinrich den IV., K?nig von Frankreich, versetzte. Er erschien p?nktlich zum heimlichen Rendezvous - doch statt der Unbekannten erwartete ihn sein ganzer Hofstaat im Lustschloss - allen voran seine Ehefrau Maria von Medici, die ihm dankte, der Einladung zum "Narrenball" gefolgt zu sein.
1.4.08 14:47


Ohne Knigge keine Karriere

Warum Knigges Regeln heute noch g?ltig sind

Adolf Freiherr Knigge verfasste 1788 sein Standardwerk "?ber den Umgang mit Menschen". Es hat unz?hlige Neuauflagen erfahren. Seit einem Jahrzehnt erlebt der nach ihm benannte "Knigge" geradezu eine Renaissance. Warum aber stehen Umgangsformen in unserer immer schnelllebigeren Zeit so hoch im Kurs?

Knigge: ?ber 200 Jahre alte Regeln sind immer noch up to date

Dass Knigge-Regeln heute noch g?ltig sind, erkl?rt ein n?herer Blick auf des Freiherrn "Bemerkungen ?ber die Kleidung":
Kleide dich nicht unter und nicht ?ber deinen Stand; nicht phantastisch, nicht bunt; nicht ohne Not pr?chtig, gl?nzend und kostbar; aber reinlich, geschmackvoll, und wo du Aufwand machen musst, da sei dein Aufwand zugleich solide und sch?n.
Zeichne dich weder durch altv?terliche, noch jede neumodische Torheit nachahmende Kleidung aus.
Wende eine gr??ere Aufmerksamkeit auf deinen Anzug, wenn du in der gro?en Welt erscheinen willst.
Man ist in Gesellschaft verstimmt, sobald man sich bewusst ist, in einer unangenehmen Ausstaffierung aufzutreten.

Warum brauchen wir einen Knigge?

Umgangsformen erleichtern unser kompliziertes Zusammenleben, schreibt der gro?e Knigge:
Zeitgem??e Umgangsformen helfen uns, dass Menschen unterschiedlichster Gruppen, Staaten und Kulturen reibungslos miteinander umgehen.
Im Gegensatz zu den locker-l?ssigen, aber auch anonymen Siebziger und Achtziger Jahren erkennen immer mehr Menschen, dass wir eben doch Spielregeln im Umgang mit Arbeitskollegen, Freunden und auch mit Fremden brauchen.
Auch in der Wirtschaft z?hlt nicht mehr allein die Qualit?t der Produkte. Funktionierende Kommunikation verschafft einen Wettbewerbsvorteil.
Soziale Kompetenz ist eine Schl?sselfunktion geworden. Moderne Umgangsformen sollen a) helfen, nicht behindern b) zu nat?rlichem, nicht steifem Verhalten erziehen c) variabel sein, nicht dogmatisch.

Wer in unserer Gesellschaft k?mmert sich um Knigge und Umgangsformen?

In Deutschland befassen sich gleich mehrere Organisationen mit dem Thema Knigge und Umgangsformen:
Der Informationsdienst "Der gro?e Knigge" und die TYP Akademie im hessischen Limburg: Deren Empfehlungen basieren auf den langj?hrigen Erfahrungen beider Institutionen und auf Profi-Wissen. Ziel ist, auf sture Regeln zu verzichten und Erkl?rungen zu liefern, warum ein Verhalten empfehlenswert ist oder nicht. Ans?tze daf?r liefern die Geschichte von Umgangsformen, Statistiken, Studien, Vergleiche.
Der Arbeitskreis Umgangsformen International (AUI): Das Gremium - mit 21 Mitgliedern aus dem europ?ischen Ausland, den USA und Deutschland - diskutiert knifflige Fragen rund um das Thema moderne Umgangsformen.
Das Netzwerk Etikette-Trainer International (E.T.I.): Sein Ziel ist, Fachwissen zu b?ndeln und zu vermitteln. Da es bislang keinen verbindlichen Lehrkanon gibt, setzt sich das Netzwerk f?r eine Vereinheitlichung grundlegender Etikette-Regeln ein.
Das j?ngste Gremium, der Deutsche Knigge-Rat, sieht sich als Erg?nzung zu den bisherigen Expertenorganisationen.
10.3.08 10:31


Erst wenn Sie den Dresscode beherrschen, treten Sie stilsicher auf

im beruflichen, gesellschaftlichen und privaten Umfeld existieren Kleiderregeln, die Sie beachten sollten: der so genannte Dresscode. Tun Sie das nicht, ecken Sie unweigerlich an. Berufliche Nachteile sind die Folge. Die Beherrschung des Dresscodes wird vorausgesetzt, auch wenn Sie die Kleiderregeln selten irgendwo ausgeschrieben finden. Merken Sie sich die wichtigsten Grunds?tze, die Ihnen der gro?e Knigge im Folgenden vorstellt:

Jede Branche hat ihren ungeschriebenen Dresscode

Welche Kleiderregeln in Ihrem beruflichen Umfeld gelten, h?ngt nicht zuletzt von der Branche ab, in der Sie arbeiten. Diese Faustregeln erleichtern Ihnen die Orientierung:
In allen Geldbranchen wie Banken und Versicherungen sind Sie mit Anzug, Krawatte und schwarzen Schuhen richtig gekleidet. Die Kombination aus Sakko oder Blazer und grauer Hose gilt nicht als gleichwertiger Ersatz.
F?hrungskr?fte sollten sich durch Kleidung von ihren Mitarbeitern abheben, selbst wenn es leger zugeht. Im Autohaus tr?gt der Chef statt Kurzarmhemd ein lang?rmeliges Oberhemd mit Krawatte, am besten auch noch ein Sakko.
Mitarbeiter sollten nie eleganter daherkommen als ihr Abteilungsleiter.
In modernen Branchen wie Medien, Werbeagenturen oder Mode d?rfen Sie schon einmal in Jeans erscheinen. Dann gilt jedoch der Grundsatz: Je lockerer die Aufmachung, desto hochwertiger die Komponenten: Designer-Jeans mit hochwertigem G?rtel, modisches Hemd, gepflegte Schuhe.
Im Kundenkontakt sollte Ihre Kleidung a) signalisieren, dass Sie zum Unternehmen geh?ren, b) Ihre Funktion erkennen lassen: Der Meister im Autohaus tr?gt einen Kittel, der Verk?ufer f?r Firmenkunden einen Anzug.

Der Dresscode unterscheidet zwischen "hochoffizieller" und "halboffizieller" Gesch?ftskleidung"

Der hochoffizielle Kleidungsstil wird - im Unterschied zur halboffiziellen - im Topmanagement von Konzernen, Banken und gro?en Firmen gepflegt. Was aber bedeutet "hochoffiziell"? Dazu eine Passage aus dem Dresscode einer deutschen Gro?bank:
Hochoffizielle Gesch?ftskleidung wird in den F?hrungsetagen getragen. Die Mitarbeiter 'vor Ort' - also Kundenberater, Kassierer, alle in der Schalterhalle oder in einer kleinen Filiale Besch?ftigten - sind mit halboffizieller Gesch?ftskleidung gut angezogen." Letztere erlaubt Kombinationen, Braunt?ne und andere dezente Farben sowie Hemden, die nicht in Uni gehalten sind.

Das tragen Sie, wenn im Dresscode "hochoffiziell" vermerkt ist

Hochoffizielle Gesch?ftskleidung stellt folgende Anspr?che an Ihre Business-Garderobe:
Der hochoffizielle Anzug weist nicht zwingend Nadelstreifen auf, muss aber klassisch geschnitten sein. Farblich gibt es zu Mitternachtsblau, Dunkelgrau oder Schwarz keine Alternative. Damen tragen diesem Dresscode zufolge ein Kost?m in gedeckter Farbe mit Bluse - oder ein Kleid mit passender Jacke. Rockl?nge: knieumspielend.
Anzug oder Kost?m k?nnen durch eine Weste komplettiert werden.
Hemd oder Bluse sind klassisch uni - ohne modischen Zierat.
Nackte Beinhaut ist tabu: Nylons f?r Damen, dunkle Kniestr?mpfe statt Socken f?r Herren, dazu schlichte schwarze Schn?rschuhe mit Ledersohle.
Die Krawatte darf nicht zu bunt gew?hlt werden, das Einstecktuch sollte wei? sein oder zu Hemd und Schlips passen.
Zum Dresscode geh?ren auch Accessoires: eine Uhr mit Zifferblatt, nicht mit Digitalanzeige; bei Herren: Krawattennadel und Manschettenkn?pfe; Damen kommen den Kleiderregeln mit Perlenkette, maximal zwei Ringen, dezentem Ohrschmuck und dezentem Make-Up nach.
2.3.08 17:19


Wohin mit der Handtasche?

Frauen fragen mich oft, wo im Restaurant der richtige Platz f?r die Handtasche sei. Und auch M?nnern f?llt es oft nicht leicht, einen geeigneten Platz f?r das Handy, die Geldb?rse und den Schl?ssel zu finden.

Fest steht: Alle diese Gegenst?nde haben auf dem Tisch nichts zu suchen. Damen k?nnen ihre Handtasche ?ber die Stuhllehne h?ngen, auf den freien Nachbarplatz legen oder in den Stuhlr?cken stellen. Kleine Abendhandtaschen k?nnen Sie auch auf den Scho? legen.

M?nner haben es bei diesem Thema noch schwerer. Ein Knigge-Trainer berichtete mir einmal von seiner kreativen Idee, das Handy in der Socke zu verstauen und es so ? nicht sichtbar ? am K?rper zu haben. Falls diese L?sung nichts f?r Sie ist, bitten Sie am besten Ihre Partnerin, es f?r Sie in der Handtasche zu verwahren.

Wertsachen sollten Sie nicht im Auto verstauen ? schlie?lich ist der PKW kein Tresor. Lassen Sie besser alles, was Sie am Abend nicht ben?tigen, zu Hause. Ausgebeulte Sakkotaschen gilt es zu vermeiden. Ein kritischer Blick in den Spiegel gibt Auskunft, ob Sie Ihrem Sakko zu viel zumuten.

entnommen aus dem Jaroschs Knigge-Newsletter
26.2.08 16:33


Biografie Adolph Freiherr von Knigge

Knigge ist der Spross einer uradligen, allerdings verarmten Familie, deren Titel "Freiherr" (als einer von wenigen Familien in Deutschland) nicht mehrdas typische "von" mit sich f?hrt. In seinem Geburtsort Bredenbeck am Ostrand des Deistersbesa? bereits um 1338 der Ritter Hermann von Knigge ein Schloss. Mit herz?glicher Erlaubnis wurde es in die m?chtigste Wasserburg des Calenberger Landes ausgebaut. Die Burg brannte 1550 ab und wurde nochwehrhafter aufgebaut.
Knigge wuchs in Bredenbeck auf, wo er standesgem?? erzogen wurde. Seine Mutter verstarb, als er 11 Jahre alt war, sein Vater, als er 14 war. Er erbte Schulden in H?he von 130.000 Reichstaler. Die Gl?ubiger nahmen das Anwesen unter Zwangsverwaltung und gestanden ihm eine j?hrliche Rente von 500 Reichstalern zu. Im Alter von 14 Jahren wurde das elterlose Kind durch seinen Vormund nach Hannover zur Erziehung durch Privatunterricht geschickt.
Er studierte von 1769-72 Jura und Kameralistik in G?ttingen.
1771 wurde Knigge vom Landgrafen Friedrich II. von Hessen-Kassel zum Hofjunker und Assessor der Kriegs- und Dom?nenkammer zu Kassel ernannt.
Dieses Amt bekleidete er nur kurz, weil er sich "durch amtliche und
gesellige Misshelligkeiten unm?glich machte". 1773 erzwang die Landgr?fin Maria von Hannover seine Heirat mit ihrem Hoffr?ulein Henriette von Baumbach, das er kurz zuvor durch den als Scherz gemeinten Diebstahls eines Schuhs bei Hofe blo?gestellt hatte. Knigge zog mit ihr und der 1774 geborenen Tochter Philippine Auguste auf das Gut Baumbach in Nentershausen.
1776 erhielt er eine weitere Anstellung an einem F?rstenhof. Herzog Carl August von Sachsen-Weimar ernannte ihn zum weimarischen Kammerherrn, wo er "als gern gesehener Kurzweilmacher viel am dortigen Hofe verkehrte". Das Dasein eines H?flings war dem Freigeist Knigge aber zuwider, in seinem 1785 abgeschlossenen satirischen Roman Geschichte Peter Clausens go? er Hohn und
H?me ?ber die seiner Meinung nach "erb?rmlichsten Hofschranzen" und das ganze "Hofgeschmeisse". Ab 1780 lebte Knigge daher in Frankfurt am Main, um sich seinen schriftstellerischen Projekten und der Arbeit in verschiedenen Logen und Geheimb?nden zu widmen. 1783 zog er nach Heidelberg, sp?ter ging er nach Hannover zur?ck, um sich um seine G?ter zu k?mmern. Von 1790 an lebte er bis zu seinem Tode in Bremen, wo er aus Geldnot das Amt eines Oberhauptmanns der gro?britannisch-hannoverschen Regierung ?bernahm. Ab 1795 fesselten ihn Nervenfieber und Gallensteine ans Bett.

1796 verstarb Knigge vierundvierzigj?hrig ohne m?nnliche Nachkommen. Der Levester Familienzweig der Knigges wurde Lehnsnachfolger und ?bernahm die Burg, die heute als Gutshof im Besitz der Familie Knigge steht.

Knigge schloss sich 1773 der Strikten Observanz an, aufgrund seiner begrenzten finanziellen Mittel gelang es ihm allerdings nicht, in den engeren F?hrunsgzirkel des elit?ren Ordens aufzusteigen. In Kassel wurde Knigge in die Freimaurerloge Zum gekr?nten L?wen aufgenommen. In Hanau war er Mitglied der Loge Wilhelmine Caroline. Als Eques a cygno (lat.: Schwanenritter) korrespondierte er mit deren F?hrern und mit denen der Rosenkreuzer. Im Dienst der Freimaurerei war er viel auf Reisen. Auf den Konventen der Strikten Observanz in Braunschweig, Wolfenb?ttel und Wilhelmsbad setzte er sich f?r Reformen ein. ?ber Marquis Constanzo schloss
er sich 1780 unter dem Decknamen "Philo" zus?tzlich dem
radikalaufkl?rerischen Illuminatenorden an. Knigge hatte den Auftrag, den Orden in Norddeutschland aufzubauen, wobei es dem rastlosen und geschickten Organisator gelang, rund 500 Mitglieder anzuwerben, in der Hauptsache Adlige und Intellektuelle. Durch den von Knigge angeworbenen Johann Christoph Bode wurde sogar Johann Wolfgang Goethe gewonnen. Nach heftigen Machtk?mpfen mit Bode und Ordensgr?nder Adam Weishaupt wurde Knigge jedoch schon 1784 wieder ausgeschlossen. R?ckblickend meintte er, die von ihm erhoffte "Erneuerung des geistigen Lebens der Nation" durch den Orden sei nicht durchf?hrbar gewesen.
Zudem war er an der Ausarbeitung der Grundlagen des Eklektischen Bundes beteiligt. Zeit seines Lebens befasste sich Knigge mit verschiedenen Projekten egalit?rer M?nner- und Freundschaftsb?nde; noch kurz vor seinem Tode entwarf er 1795 das Manifest eines Patriotischen Bundes. Diese vielf?ltigen T?tigkeiten, vor allem die prominente Rolle, die er im kurz nach seinem erzwungenen Austritt aufgel?sten Illuminatenorden gespielt
hatte, machten Knigge nach der Franz?sischen Revolution der Obrigkeit verd?chtig. Er galt als gef?hrlicher Demokrat und Jakobiner. 1796 schickte ihm die Wiener Geheimpolizei 1796 unter dem Namen des Ex-Illuminaten Aloys Blumauer gef?lschte Briefe, in der Hoffnung, aus Knigges Antwortschreiben Einblick in das Netzwerk der deutschen Anh?nger der Franz?sischen Revolution
zu erhalten.

1788 erschien die erste Ausgabe seines wohl bekanntesten Werkes ?ber den Umgang mit Menschen (heute einfach kurz als "Knigge" bekannt). Knigge beabsichtigte damit eine Aufkl?rungsschrift f?r Taktgef?hl und H?flichkeit im Umgang mit den Generationen, Berufen, Charakteren, die einem auch Entt?uschungen ersparen sollte. Man kann seine durchdachten und weltkundigen Erl?uterungen sehr wohl als angewandte Soziologie w?rdigen, was in den Abschnitten ?ber den Umgang mit Kindern, ?ber den Umgang mit ?rzten, ?ber den Umgang mit J?hzornigen, ?ber den Umgang mit Schurken und nicht zuletzt ?ber den Umgang mit sich selbst deutlich wird.

Irrt?mlicherweise wurde dieses Buch sp?terhin als Benimmbuch missverstanden, oft nur nach H?rensagen. Dieses Missverst?ndnis verst?rkte bereits der Verlag, indem er nach dem Tode von Knigge das Werk um Benimmregeln erweiterte. Au?erdem ist bekannt, dass etwa alle zehn Jahre eine neue Ausgabe herausgegeben wurde - haupts?chlich mit Kleiderregeln. Heute erwartet man von einem "Knigge" meist Hinweise, wie man Rot- zu Wei?weingl?sern beim gedeckten Tisch zueinander gruppiert; derlei ?berging Knigge selbst jedoch v?llig.
Der Nachfahre Moritz Freiherr Knigge gab im Jahre 2004 in der Intention einer zeitgem??en Adaption eine moderne Fassung des bekanntesten Werkes unter dem Titel Spielregeln. Wie wir miteinander umgehen sollten heraus.

Werke

Der Roman meines Lebens, 1781-1887, 4 B?nde
Geschichte Peter Clausens, 1783-1785, 3 B?nde
?ber den Umgang mit Menschen, 1788
Geschichte des armen Herrn von Mildenburg, 1789
Benjamin Noldmann's Geschichte der Aufkl?rung in Abyssinien, oder Nachricht von seinem und seines Herrn Vetters Aufenthalte an dem Hofe des grossen Negus, oder Priesters Johannes. G?ttingen 1791, 2 B?nde gutenberg.spiegel.de Onlineausgabe
Des seligen Herrn Etatsrats Samuel Konrad von Schafskopf hinterlassene Papiere. 1792
Die Reise nach Braunschweig. 1792
Josephs von Wurmbrand, Kaiserlich abyssinischen Ex=Ministers, jezzigen Notarii caesarii publici in der Reichsstadt Bopfingen, politisches Glaubensbekenntniss, mit Hinsicht auf die franz?sische Revolution und deren Folgen. Frankfurt und Leipzig 1792
Reise nach Fritzlar im Sommer 1794. 1795

Kompositionen

Konzert f?r Fagott, Streicher und Basso continuo F-Dur, 1776; Sechs Sonaten f?r Klavier, 1781;
Zwei Klavierlieder: Der stille Abend k?mmt herbei und Ergreift das Werk, ihr guten Kinder, 1785/86
24.2.08 17:07





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