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Aktuelles
Blindengeld: 3000 Menschen demonstrieren gegen Kürzung
Kiel - Die Blindenstöcke schlagen 60 Sekunden lang, ein Mann auf Stelzen - gekleidet in schwarz-gelb - gibt den Takt vor.So haben rund 3000 Blinde, Sehbehinderte und Sympathisanten aus ganzDeutschland am Sonnabend in Kiel gegen die geplante Kürzung des Landesblindengeldes protestiert.
Die Kürzung bedeute Ausgrenzung und Einsamkeit für viele Menschen, weil dann Mittel fehlten, um sich einzubringen, sagte die Vorsitzende des Blinden- und Sehbehindertenvereins Schleswig-Holstein (BSVSH), Annegret Walter bei der Abschlusskundgebung unter dem Beifall der überwiegend gelb- schwarz gekleideten Demonstranten.
Die Blinden im Land hätten fast immer ein Einsehen gehabt, wenn in der Vergangenheit das Blindengeld gekürzt worden war, doch noch nie habe es so harte Einschnitte wie jetzt gegeben. "Was dieses Jahr mit uns gemacht wird, das wollen wir nicht mehr hinnehmen", sagte Walter.
Lautstarke Unterstützung erhielten die Schleswig-Holsteiner von Blinden und Sehbehinderten aus ganz Deutschland. Unter anderem aus Hessen, Berlin, Sachsen und Niedersachsen waren Demonstranten an die Förde gereist. Immer wieder skandierten sie lauthals Sprüche wie "Hände weg vom Blindengeld" und "Wer Blinde quält, wird abgewählt."
Im Zuge der Haushaltssanierung will die schwarz-gelbe Koalition in Schleswig-Holstein das Blindengeld von 400 auf 200 Euro kürzen. Damit will das Sozialministerium neun Millionen Euro sparen, zugleich würden die Mittel für die Blindenhilfe aber um vier Millionen Euro aufgestockt, heißt es. Diese hängt - anders als das Blindengeld - von der Höhe des Einkommens ab.
Der BSVSH befürchtet aber, dass viele an den Grenzen scheitern, obwohl sie die Hilfe nötig hätten. "Blindenhilfe heißt Abseitsstehen", sagte Walter. Derzeit liegt der Norden nach Angaben des Verbandes beim Landesblindengeld im Vergleich zu den anderen Bundesländern auf Platz neun. Sollte die Kieler Koalition die Kürzungspläne wahr machen, wäre es das Schlusslicht.
Es sei verwerflich, bei den Blinden zu kürzen, sagte der Linke- Landtagsabgeordnete Uli Schippels. "Ich schäme mich für unsere Landesregierung, dass sie so mit den Menschen umgeht." SPD- Landespartei- und Fraktionschef Ralf Stegner sagte, natürlich müsse gespart werden, "aber nicht bei den Schwächsten". Er kündigte an, dass seine Fraktion im Landtag gegen die Kürzung stimmen werde.
Zu der Demonstration hatte der Blinden- und Sehbehindertenverband im Norden aufgerufen, unterstützt vom Bundesverband, Sozialverbänden und Politikern. Sie ist eine von zahlreichen Aktionen der Kampagne "Hände weg vom Blindengeld". Bei einer Unterschriftenaktion gegen die geplante Kürzung konnten nach Angaben des Verbandes bisher mehr als 33 500 Unterschriften gesammelt werden. Präsenz wollen die Blinden auch bei dem Besuch von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) kommende Woche in Lübeck zeigen.
Quelle KN-Online.de
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Zu besuch im Zoo
Gestern war es nun soweit, der Besuch im Zoo, auf den ich mich schon so lange gefreut hatte, hat stattgefunden. Ich werde gleich ausführlich berichten, aber kurz noch etwas anderes dazu,
Ich habe vor etwa zwei Wochen eine Chatterin auf b6 kennengelernt, die ganz in meiner Nähe wohnt. Nachdem ich mich ja vorigen Mittwoch von Steffen getrennt hatte und am Montag meine Sachen dort abgeholt habe, habe ich sie gefragt, ob sie denn nicht Lust hätte mit mir in den Zoo zu gehen, da ich alleine keine Lust hatte, denn ich wäre ja eigentlich mit Steffen dorthin gegangen. Am Freitag hatte ich schonmal die Überlegung und mein Chatkontakt, mit dem ich die letzten Wochen sehr intensiven Kontakt hatte, hat am Sonntag schonmal bei ihr vorgefühlt, ob sie denn am Donnerstag, also gestern was Wichtiges zu tun hätte und dass ich morgen, also am Montag mal auf sie zukommen werde, denn ich konnte ja am Sonntag nicht mehr auf den Chat, da die Nummer für BASE gesperrt ist und ich noch keine private Nummer von ihr hatte. Na auf jeden fall hat sie mich am Montag schon in der Post gefragt, was denn am Donnerstag wäre und dann habe ich sie nachmittags einfach gefragt und sie hatte sofort Lust, hat aber ihren Mann noch fragen wollen, damit wir beide einen "Führhund" haben. Das musste ich dann noch mit Herrn DR. Friedebold abklären, der immer die Veranstaltungen des ABSV organisiert und er war sehr entgegenkommend, denn er schrieb mir auf meine Nachfrage hin, ich solle zu dritt hingehen und wenn es Probleme geben würde, solle ich sagen, dass ich das mit ihm abgesprochen hätte.
Auf jeden fall war dann nun der gestrige Tag ran, ich bin gegen 7 Uhr aufgestanden, denn um 8 kam mein Taxi, weil wir uns gegen halb neun bei ihr treffen wollten, um dann gegen 9 Uhr mit der S-Bahn zum Zoo zu fahren.
Ich wusste, dass sie am Mittwoch nachmittags nach kleinen Katzen geguckt hatte, denn ihr ist eine am Wochenende verstorben, weil sie am Sonntag vom Schrank runtergefallen ist und sich das Genick gebrochen hat und ich hatte schon so eine Ahnung, dass sie nicht ohne Katze wieder nach Hause fährt und so war es dann auch. Ich saß in ihrer Küche, habe einen Kaffee mit ihr getrunken und auf einmal gab mir ihr Mann ein kleines Wollknäuel in die Hand, was mächtig maunzte. Sie ist gerade sechs Wochenalt und hat sich in meinen Händen und auf meinem Schoß echt wohlgefühlt und wollte etwas später auch noch an meiner Hose Hochkrabbeln. Es waren bis zum Wochenende zwei Katzen, ein Kater und eine Katze und da der Kater ziemlich träge ist, wollten sie dann doch wieder eine zweite Katze, aber er ist momentan noch recht eifersüchtig, aber er guckt der Kleinen immer hinterher. Auch der Kater ist zu mir gekommen und ich habe ihn gestreichelt und er hatte ein sehr schönes Fell.
Gegen 9 Uhr sind wir dann also los und als wir im Zoo waren und die Führung begann, haben wir zuerst eine Kornnatter in die Hand bekommen. Ich hatte mich etwas erschreckt, denn ich hatte vor Jahren bei einer Affen-Show schonmal eine Schlange angefasst, die war bestimmt 10 bis 15 Zentimeter im Durchmesser, war warm und trocken und fühlte sich wie Leder an. Diese Schlange gestern war eiskalt, gliebschig und auch nur etwa 5 Zentimeter dick und zappelte wie doll und verrückt. Sie war etwa einen Meter lang und der Tierarzt, der die Führung gemacht hat, sagte: "Sie beißt nur manchmal.", aber er hat ihren Kopf auch festgehalten, damit da nichts passiert.
Wir sind dann weiter zum Nashornhaus und dort haben wir ein Spitzhornnashorn mit Brot füttern dürfen. Ich dachte, das Viech frisst gleich meine ganze hand mit und gesabbert hat der Gute auch. Die haut von ihm fasste sich an wie Sandpapier und er hatte ein etwa ein Meter großes Horn auf der Nase.
Als wir bei dem Nashorn fertig waren, ging es weiter an Knut vorbei, wo der Tierarzt meinte: "Hier lebt ein absolut unbekannter Eisbär, für den sich kein Schwein interessiert, aber der hat 7 Millionen Euro eingebracht und die muss der Zoo jetzt wieder ausgeben, damit es weiter Subventionen vom Senat gibt." Im Zoo war nämlich an jeder zweiten Ecke eine Baustelle.
Als wir eine Weile spazieren gegangen sind, sind wir auf eine Freianlage, die man nur von der Straße aus sehen kann, also im Zoo, kann man diese gar nicht besichtigen und wir standen vor zwei Lamas. Es war eine Mama mit ihrem 5 Monate altem Kalb und wir durften beide mit Zwieback füttern. Wo das Nashorn ja fast die ganze hand mitgefressen hat, hat man bei den Lamas gar nicht bemerkt, dass sie einem den Zwieback aus der hand genommen haben, so vorsichtig haben die das gemacht. Das Fell war ähnlch wie bei einem Schaf nur etwas dicker und länger. Natürlich tauchte von einem Besucher die frage auf, ob denn Lamas wirklich spucken und da erzählte uns der Tierarzt, dass spucken eine sehr harmlose Beschreibung von dem sei, was sie tatsächlich tun, wenn sie es tun, denn was sie da ausspucken ist Magensaft, denn es sind ja Wiederkäuer und wenn das passiert, kommt einem gleich ein halber Liter davon entgegen. Er musste sich schonmal komplett duschen, nachdem er das Junge geimpft hat, aber er wohnte ja auf dem Zoogelände.
Als wir dann bei den Lamas durch waren, sind wir noch an einigen Tieren vorbei, er erzählte was dazu und auch zur Geschichte des Zoos und den Abschluss machte er dann mit uns im Streichelzoo, wo wir alle Körner bekamen und die Tiere damit füttern durften.
Alles in allem, es war eine sehr schöne Führung, und ich habe mich sehr gefreut, dass ich kurzfristig noch jemanden gefunden habe, der mit mir mitkommt, denn alleine wäre ich wahrscheinlich dann gar nicht hingegangen.
wir haben dann noch im Zoo Mittag gegessen und sind dann fast gemeinsam nach Hause gefahren.
Ich glaube, dass ich mit ihr eine neue gute Freundin gefunden habe und wir wollen uns jetzt auch öfter treffen.
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Neue Umfrage zur Fußball-WM
Auf der Seite "Umfragen" könnt ihr momentan darüber abstimmen, ob Deutschland Weltmeister wird oder nicht. Die Umfrage läuft solange bis feststeht, ob Deutschland Weltmeister wird oder nicht.
also, einmal bitte kräftig abstimmen ;-)!!!!!
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Buchvorstellung
Unter dem Link "Mein Kind soll leben von Hedwig Kleineheismann" findet ihr alles über ein Buch, dass ich euch sehr ans Herz legen möchte.
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Neues Werbebanner eingefügt
Soeben habe ich unter "Geld verdienen" ein Werbebanner für das Partnerprogramm von www.euroclix.de eingefügt. Wenn ihr euch über dieses oder eines der anderen Banner anmeldet und mitmacht, verdient ihr bares Geld und ich hab auch noch was davon.
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Neue Kategorie hinzugefügt
Es gibt eine neue Kategorie mit dem Titel "Wissenswertes". Dort werdet ihr immer mal wieder interessante Erklärungen zu bestimmten Themen finden.
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Banner von neunox entfernt
Da man bei neunox hunderte von Mails bestätigen muss, um wirklich was davon zu haben, habe ich mich dort wieder ausgetragen und den Banner auf der "Geld verdienen" Seite wieder entfernt.
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Warum gibt es den Adventskalender?
da wir heute das erste Türchen am Adventskalender öffnen können, sofern wir einen haben, wollte ich euch die in der Überschriftgestellte Frage mal beantworten.
Ich habe übrigens einen Adventskalender von Kinder, aber nicht den mit den Ü-Eiern, sondern den mit den einzelnen Spezialitäten von Kinder.
heutzutage findet ihr in den meisten Familien nicht nur einen, sondern sogar mehrere Adventskalender - und es gibt sie in allen möglichen Ausführungen mit und ohne Füllung. Eigentlich sind sie dazu da, die Zeit bis zum großen Weihnachtsfest zu verkürzen - war das schon immer so? Und wie sah der erste "richtige" Adventskalender aus? Von mir erhaltet ihr heute Antworten auf 4 Fragen zur beliebten Zählhilfe.
4-mal nachgefragt zum Adventskalender
Warum gibt es den Adventskalender überhaupt?
Die Vorläufer unseres Adventskalenders waren kleine (christlich motivierte) Rituale, um ab dem 1. Advent oder ab Dezember die verbleibenden Tage bis zum Heiligabend bewusst wahrzunehmen und herunterzuzählen. Ob die Menschen nun pro Tag ein Bild an die Wand hingen oder eine Holzleiter aufstellten, über die das Christkind jeden Tag eine Sprosse vom Himmel herabsteigen sollte. Gerade für Kinder dachten sich Eltern vielerorts auch Kalender aus, mit denen die Kleinen ihre Geduld und ihr Bravsein unter Beweis stellen sollten.
Welcher war der 1. süße Adventskalender?
Das waren vermutlich solche Kalender, für die Mütter 24 Plätzchen auf einem Pappkarton befestigten. Die Kinder konnten davon jeden Tag eines naschen, um sich die Wartezeit bis Weihnachten zu versüßen. Übrigens gehörte zu diesen Frauen auch die Mutter des späteren Erfinders des gedruckten Adventskalenders! Denn die Pfarrersfrau aus Maulbronn hatte pro Tag eine kleine schwäbische Biskuit-Spezialität auf einen Karton genäht. Den ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender gab es 1958.
Welcher Kalender ging als erstes in die Massenproduktion?
Das war wohl der erste gedruckte Adventskalender des Buchhändlers und Verlegers Gerhard Lang, der durch seine Kindheitserinnerungen an Mutters selbst gebackenen und gebastelten Kalender inspiriert wurde. Der Kalender funktionierte allerdings noch andersherum als die heute üblichen: Es gab zwei Pappkartonbögen. Einen mit 24 nummerierten Kästchen und einen Bogen mit genauso vielen Weihnachtsmotiven zum Ausschneiden. Pro Tag wurde ein Teil des Bogens ausgeschnitten und auf eines der Kästchen geklebt. So setzten die Kinder nach und nach ein schönes Weihnachtsbilderpuzzle zusammen.
Wann gab es die ersten Kalendertürchen?
Einen Kalender mit Türchen und Fenstern zum Öffnen stellte Lang im Jahr 1920 her, mehr als zehn Jahre nach seiner ersten Erfindung. Dazwischen gab es noch verschiedene andere Kalender-Variationen aus seinem Druckhaus.
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Link verbessert
Soeben habe ich den Link "Sheridans" verbessert, denn ich hatte ihn falsch eingegeben und man konnte die Seite nicht erreichen.
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Veränderungen
Ich habe soeben die Kategorie "Top10 Singlecharts" entfernt, da ich nicht immer auf dem Laufenden mit dem Eintragen bin.
Außerdem habe ich drei neue Seiten verlinkt und zwar Heike, Sven und Cheridans. Guckt doch auch dortt einfach mal vorbei.
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Mobilitäts- und Sicherheitstraining am U-Bahnhof Alexanderplatz
Der ABSV hat vorgestern in Zusammenarbeit mit der BVG ein Mobilitäts-- und Sicherheitstraining am U-Bahnhof Alexanderplatz durchgeführt. Es ging um 14 Uhr los und es wurde erstmal eine kleine Rede gehalten, von der ich allerdings Null verstanden habe, da die Veranstaltung im laufenden Betrieb stattfand.
Zufällig hatte mich vor Beginn des Ganzen meine Mobilitätstrainerin, bei der ich 2000 mein Mob-Training absolviert hatte, angesprochen. Sie hatte mich zwar nicht gleich erkannt, aber als ich ihr meinen Namen sagte und wo ich wohnte, fiel es ihr wieder ein. Sie meinte nur, dass ich ganz schön abgenommen hätte, was ja leider auch stimmt. Naja, Nichts desto Trotz, hat sie sich meiner angenommen und ist mit mir die Stationen, die angeboten wurden abgegangen.
Zuerst haben wir uns die Notruf- und Infosäulen nochmal angeguckt, diese hatte ich allerdings damals im Mob-Training schon kennen gelernt. Wir konnten diese dann auch ausprobieren und dann passierte etwas sehr Peinliches, denn der Mensch, der den Notruf, in dem Fall jedoch einen Info-Ruf entgegennahm, sagte nur: "Da müssense zur U8." und auf Nachfrage, wie man die von diesem Bahnsteig erreichen würde, hat er doch glatt eine falsche Richtung angegeben. Wir versuchten es mit einer zweiten Frage, die auch wieder über die U8 führte und diesmal sagte er: "Sie sind wohl sehbehindert? Dann schnappen Sie sich einen Fahrgast und lassen sich zur U8 bringen." Die Dame von der BVG, die für die Erläuterung der Info- und Notrufsäule zuständig war, war entsetzt über dieses Verhalten, denn sie sagte uns, dass die Veranstaltung im Infoservice angemeldet war. Ich fragte dann noch, ob man die Säulen nicht akustisch kennzeichnen könnte, zum Beispiel mit so einem Tackern, wie an blindengerechten Ampeln. Da erfuhren wir, dass dies vor zwei Jahren schonmal angedacht war, dann aber abgelehnt wurde mit der Begründung, es würden zu wenig diese Hilfe in Anspruch nehmen. Aber wenn man wirklich mal so eine Säule sucht, sucht man sich einen Wolf, denn die stehen mal vorne, mal hinten und mal in der Mitte vom Bahnsteig, obwohl sie wohl immer in Treppennähe sein sollen.
Als nächstes ging ich dann mit der Mob-Trainerin ins Gleisbett und konnte mir dort mal einen Überblick über die Größenverhältnisse machen. Wenn ich da wirklich mal runterfallen sollte, käme ich aus eigener Kraft gar nicht wieder hoch, denn der Bahnsteig geht mir bis Knapp unter die Schulter. Es wurde mir dann die Starkstromschiene gezeigt und ich durfte sie auch mal anfassen. Und dann wurde gezeigt, dass unter dem Bahnsteig ein Hohlraum ist, in den man sich zur Not, wenn man den Zug schon einfahren hört, retten kann. Er ist auch recht groß, ich habe mal meinen Arm ausgestreckt und bin nicht an die wand gekommen, an die man sich dann pressen soll. Dabei ERFUHREN wir noch, dass die U-Bahnen mit etwa 40 km/h in den Bahnhof einfahren und wenn man die Notbremse zieht, dass sie nicht sofort anhalten, sondern immer bis zum nächsten Bahnhof fahren, da im Brandfall die Leute im Tunnel nicht evakuiert werden könnten.
Dann wurde uns der Nothalt auf dem Bahnhof gezeigt, dieser ist aber so hoch angebracht, dass ich ihn sowieso nie nutzen könnte.
Dann ging es weiter auf den anderen Bahnsteig und dorrt stand eine U-Bahn mit waggons, damit wir den Unterschied ZWISCHEN Tür und Waggonlücke ausprobieren konnten. Bei den Niederflurbahnen ist das ja kein Problem, denn die sind in Berlin durchgängig, man kann also von vorne bis hinten durchlaufen, aber bei den älteren Zügen gibt es eben wie gesagt Waggons und da könnte man, wenn man nicht aufmerksam genug ist, in die Lücke geraten und aufs Gleis fallen.
Zuletzt habe ich noch den Fahrerstand der alten U-Bahn besichtigt und war total begeistert, wie viele Knöpfe, Hebel und Schalter dort zu finden waren.
Nach etwa anderthalb stunden war ich mit allem durch und fuhr wieder nach Hause.
Ich kann jedem Blinden nur empfehlen, sollte so eine Veranstaltung in eurer Stadt mal stattfinden, nehmt sie mit.
Und zufällig war ich dann vorgestern auch noch in der "Abndschau" vom RBB zu sehen, wenn auch nur von hinten ;-).
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Werbebanner von bonopolo.de entfernt
Da es für Blinde kaum möglich ist, hier die Mails richtig zu bestätigen, habe ich das Werbebanner entfernt und mich bei diesem Anbieter auch abgemeldet.
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Zwei neue Werbebanner hinzugefügt
Soeben habe ich auf der Seite "Geld verdienen" zwei neue Banner eingefügt, die ihr anklicken und euch dort anmelden könnt. Wenn ihr mitmacht, habt ihr was davon und ich auch ;-).
Also fleißig klicken und anmelden.
Die Anbieter sind völlig kostenlos und unverbindlich und sie zahlen auch wirklch zu 100% aus, auch wenn es bei mir bis jetzt gerade mal insgesamt 40 Euro waren. Aber Kleinvieh macht ja bekanntlich auch Mist.
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Stars for free 2009
Gestern war ich bei "Stars for free 2009" und hier ist mein Bericht dazu.
Ich bin also mit meiner Mutter gegen 13.30 Uhr los, da wir nicht wussten, ob wir auf den großen Parkplatz kommen und um 15 Uhr sollte das Ganze ja beginnen. Als wir dort ankamen, haben wir schon Unmengen an Autos an der großen Hauptstraße gesehen und hatten schon Angst bekommen, dass wir richtig weit bis zur Bühne laufen mussten, aber als wir zum großen Parkplatz kamen, stand dort ein Ordner und ein Schild "ganztägig 3 Euro". Wir zeigten meinen Behindertenausweis und fragten, ob wir auf den Parkplatz dürften. Der Ordner sagte uns, dass wir auf Parkplatz 3 fahren sollten und es wäre für uns kostenlos. Der große Parkplatz war also neuerdings in mehrere kleinere Parkplätze unterteilt und als wir zum nächsten Ordner kamen, wollte der uns auf Parkplatz 10 schicken, welcher der erste war. Meine Mutter sagte ihm, dass wir auf Parkplatz 3 sollten und er fragte nach dem Behindertenausweis und winkte uns dann durch. Je kleiner die Parkplatznummern wurden, um so näher kam man an den Eingang heran. Parkplatz 3 war also näher als Parkplatz 10 und die Parkplätze 1 und 2 waren für Rollstuhlfahrer reserviert. Wir hatten dann also unseren Parkplatz gefunden und liefen dann mit großem Rucksack los, denn wir haben noch eine Decke, ein Kissen, Zwei Regencapes und zwei Pullover eingepackt. dann hatten wir noch etwas zu trinken und eine Kleinigkeit zum Naschen dabei. Als wir an der Schleuse ankamen, wurde der Rucksack erstmal kontrolliert, denn man durfte maximal pro Person 500 ml Getränke (ausgenommen Alkohol) in Tetrapacks oder PET-Flaschen mitnehmen. Glasflaschen waren verboten. Als wir durch die Schleuse waren, wurden die Karten kontrolliert und wir bekamen etwas leuchtend grell Oranges in die Hand. Beim näheren Hinsehen waren es Winkehände zum Aufblasen und Gewinnen. Darauf befand sich Werbung der Berliner Volksbank. Sow waren wir also etwa 40 Minuten vor beginn am Platz, wir suchten uns einen im zweiten block von links dritte Reihe von oben aus. Sieben Blöcke gibt es und ich glaube je 27 Reihen. 15 Minuten vor Beginn fing es dann an zu regnen und wir mussten unsere Regencapes auspacken, aber fast Punkt 15 Uhr kam dann die Sonne raus und es ging los. Es traten diverse Interpreten auf, die immer zwei bis fünf Titel sangen, nur die letzte, die Hermes House Band trat eine ganze Stunde auf und machte mächtig Stimmung. Sie waren die Letzten vorm großen Feuerwerk. Davor traten dann unter anderem die "No Angels", Cassandra Steen und Adel Tavil, Queensberry und die "Back Street Boys" auf. Eine Gruppe war aus den USA, die fand ich total furchtbar, denn die haben was zwischen Rock und Heavy Metal gespielt. Zwischendurch regnete es mal kurz, aber im Großen und ganzen hat sich das Wetter dann doch recht gut gehalten. Zwischendurch gab es Spiele mit den Sponsoren und tolle Moderationen von den Moderatoren von 104.6 RTL. Nur der Tontechniker war furchtbar, denn die Bässe waren so laut, dass man oft die Interpreten gar nicht gehört hat, bei den Bands, die ihre eigene Technik mitgebracht hatten, war es bedeutend besser. aber im Großen und Ganzen war es trotzdem ein gelungener Tag. Gegen 22.45 Uhr war das Ganze dann fast zu Ende, denn nun folgte nur noch das Große Feuerwerk. es wurde von klassischer Musik untermalt und ging fast 20 Minuten. Und sowas von Feuerwerk habe ich noch nicht gesehen. Teilweise war es so hell, dass man fast hätte in einem buch lesen können. Und große Figuren waren dabei, sowas hab ich echt noch nicht gesehen. Ich wurde zwar hinterher mit mächtigen Nacken- und Kopfschmerzen belohnt, aber für dieses Erlebnis habe ich das gern in Kauf genommen. Es war sauanstrengend das anzugucken, aber das war es wert. Und da lob ich mir wieder meinen kleinen aber feinen Sehrest.
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Neues Werbebanner hinzugefügt
Soeben habe ich auf der Seite "Geld Verdienen" ein Banner von Bonopolo hinzugefügt und wenn ihr wollt, könnt ihr euch dort anmelden und Geld verdienen. Zur Zeit gibt es dort auch noch 1.10 Euro Startguthaben.
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Bild vom
Am 20. Juni fand ja das "Autofahren für Blinde und Sehbehinderte" in Groß Döllen statt. Ich hatte hier auch schon ausführlichst darüber berichtet.
Nun habe ich aber ein Foto auf der Webseite, die eigens für diese Veranstaltung eingerichtet wurde, gefunden.
Hier ist das Bild, wo ich und mein Ex-Freund zu sehen sind. Ich bin die mit der weißen Jacke ;-).

Den Rest der Bilder und einiges über das Event könnt ihr HIER nachlesen.
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Seite hinzugefügt
Ich habe soeben eine neue Seite in mein Blog eingefügt. Hier werde ich immer mal wieder ein Werbebanner einfügen, mit dem ihr und ich Geld verdienen können. Einfach Banner anklicken, anmelden und Geld verdienen.
Und ich kann euch versprechen, es funktioniert.
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Autofahren für Blinde und Sehbehinderte
Gestern fand das "Autofahren für Blinde und Sehbehinderte" im Driving Center von Michelin in Groß Döllen, in der Nähe von Templin statt.
Ursprünglich wollte ich um 6:50 Uhr die S-Bahn zum Grunewald nehmen, aber als ich sicherheitshalber am Freitag nochmal bei der BVG angerufen habe, um nachzufragen, ob die S5 wirklich, wie es im Internet stand bis zum Grunewald durchfährt, da sie sonst spätestens in Westkreuz (eine Station vorher endet. Da erfuhr ich erstmal, dass es zwischen Westkreuz und Grunewald Schienenersatzverkehr gibt und der Typ im Callcenter konnte mir auch nicht sagen, wo der Bus in Grunewald halten würde. Also plante ich etwas mehr Zeit ein und wollte die S-Bahn um 6:30 Uhr nehmen, aber meine Mutter bot mir dann glücklicherweise an, mich mit dem Auto hin zu fahren, und sie hat dann auch gesehen, dass der Bus so blöd gehalten hätte, dass ich alleine den Weg zum Vereinshaus des ABSV, was der Treffpunkt für den Transfer nach Groß Döllen war, gat nicht so schnell gefunden hätte.
Dort angekommen wurde ich erstmal von der Teilnehmerliste abgehakt und habe gleich ein paar Bekannte, die ich vom Telefonchat und von zwei Live-Treffen schon kannte, getroffen.
Kurz nach 8 Uhr fuhren dann zwei Busse und mehrere Fahrschulwagen zum Driving Center, was gut anderthalb Stunden dauerte.
Dorrt angekommen habe ich erstmal versucht meinen Ex-Freund Oli zu erreichen, da wir uns dort verabredet hatten und ich musste eine ganze Weile suchen, bis ich einen Platz fand, wo ich auch empfang hatte und ich nicht seine Mailbox erreichte.
Wir haben uns Dank seiner BegleitungMatthias dann auch gefunden und warteten nun auf den Startschuss.
Erst wurde eine kleine Rede gehalten, die zum Glück nicht fast 40 Minuten, wie vor zwei Jahren gedauert hat. Dabei wurde auch das Begleitprogramm vorgestellt. Und das sah so aus:
1. Man konnte einen Rundflug mit einem kleinen Flugzeug machen, was allerdings nicht im Preis von 12.50 Euro inbegriffen war, 2. es gab ein Überschlagfahrzeug, 3. es gab einen Reaktionstest, der extra für Blinde umgebaut wurde, 4. man konnte auf Motorrädern und Quadts mitfahren, 5. man konnte selbst LKW fahren und 6. Natürlich das Autofahren.
Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt. es gab Erbsensuppe, die allerdings schon recht schnell weg war, mit Bockwurst und nachmittags noch Kuchen, dazu Getränke.
Da Matthias, Olis Begleitung, gesehen hatte, dass es beim Autofahren gleich mal eine riesen Schlange gab, sind wir sofort zum Flugzeug geflitzt und haben auch den dritten Flug bekommen. Es war eine "Piper X 300", wo inklusive Pilot sechs Mann mitfliegen konnten. Wir waren etwa 300 Meter hoch und 200 km/h schnell. Ich wollte zwar zuerst nicht fliegen, hab mich dann aber überreden lassen und es nicht bereut. Ich empfand es ähnlich wie auf etwas unruhigem Wasser.
als wir wieder unten waren, sind wir zum Hangar, wo die Motorräder, Die Quadts und das Überschlagfahrzeug, sowie ein Howerkraft und ein Go-Car standen. Wir guckten uns das Howerkraft und ein Quadt an und dann sind Oli und ich auf dem sozius mit einem Motorrad mitgefahren. Ich hatte einen Shopper mit 50 PS erwischt. Der ist mit mir Slalom gefahren, hat bis auf 100 km/h beschleunigt und hat dann eine Vollbremsung hingelegt. Es war zwar schön, dass mal erlebt zu haben, aber das muss ich nicht noch mal haben.
Als wir damit fertig waren und Matthias sich ins Überschlagfahrzeug getraut hatte, gingen wir zum LKW-Fahren, was gerade begann. Ich war die Zweite, die damit fahren durfte und Oli der Dritte und danach sprach ihn noch jemand von der Süddeutschen Zeitung an und interviewte ihn. Ich war erstaunt, wie hoch doch so ein LKW ist, denn es waren fünf Stufen und ich hatte auch ein wenig Probleme dort hoch zu kommen,aber ich habe es geschafft. So ein LKW-Sitz ist auch viel bequemer als ein PKW-Sitz. Dann wurde mir die Gangschaltung erklärt und schon ging es los. ich bin dann auch eine relativ große Runde gefahren, die leider viel zu schnell vorbei war. LKW-Fahren ist ganz anders wie Autofahren, aber auch echt ein Erlebnis, das mal gemacht zu haben.
Und dann haben wir uns beim Autofahren angestellt.
Als wir nach langer Zeit endlich dran waren, ließ ich Oli den Vortritt und wir fuhren in einem VW Golf 5 bis zu 150 km/h. Danach sind wir dann zum Essen, wo es wie gesagt keine Erbsensuppe, sondern nur noch Bockwurst gab.
Dann stellten wir uns noch mal beim Autofahren an und diesmal erwischten wir einen Mercedes A-Klasse die längste Langversion, so drückte sich der Fahrlehrer aus, als ich ihm nach dem Typ fragte und er mich erst am Lenkrad den Stern hat fühlen und raten ´lassen. diesmal fuhr ich zuerst und ich kam bis auf 180 km/h. auf einem freien Platz konnte ich dann auch lenken wie ich wollte und ich machte den Elchtest ohne Elche und ich habe ihn bestanden ;-). Oli ist dann sogar 190 km/h gefahren und dann fing es etwas an zu regnen, aber die Veranstaltung neigte sich zu dem Zeitpunkt eh gerade dem Ende.
Wir haben dann noch Kuchen gegessen und ich habe mich dann noch von Matthias in den Bus setzen lassen, der eigentlich nach Lichtenberg, was für mich sehr passend gewesen wäre, fahren sollte. Es hieß auch, er fährt gleich los, da war es etwa 17.15 Uhr. Zu der Zeit ist der erste Bus über Grunewald zum Südkreuz bereits weg gewesen und der Bus in dem ich saß, fuhr dann erst gegen 18 Uhr los. Ich rief dann meine Mutti an, dass ich in anderthalb Stunden am S-Bahnhof Lichtenberg sein würde, denn wir hatten abgemacht, dass sie mich vom Grunewald abholt, aber Lichtenberg war ja viel günstiger.
plötzlich gab es im Bus eine Riesendiskussion, denn ein Sehender hatte bemerkt, dass der Bus nicht auf dem normalen Weg nach Lichtenberg fuhr. Nachdem wir zwei in Pankow-Heinersdorf raus gelassen hatten, wäre es nicht mehr weit bis Lichtenberg gewesen, aber plötzlich waren wir ganz woanders. Es stellte sich heraus, dass der Bus nun auch, wie der erste über Grunewald fährt und dann erst nach Lichtenberg. Und als er dann auch noch über Steglitz fuhr, bevor wir im Grunewald ankamen, obwohl es eine direktere Strecke gegeben hätte, bekam es einer der Sehenden schon mit der Angst zu tun und fragte den Busfahrer, wo er uns hin fahren würde. Da wurde der noch pampig und meinte: "Wollen Sie selbst fahren?". Endlich gegen 19:45 Uhr im Grunewald angekommen, stiegen einige aus und es ging weiter, nun endlich nach Lichtenberg. Meine Mutti stand schon seit 19:30 Uhr dort und wir haben zwischendurch immer mal wieder telefoniert, weil ich ihr den Stand der Dinge durchgab. Gegen 20:45 Uhr waren wir dann endlich am Bahnhof Lichtenberg, aber er setzte uns nicht wie versprochen am S-, sondern am U-Bahnhof ab und ich musste mich erst von einer der Sehenden zum Taxiplatz, wo meine Mutti wartete bringen lassen.
Alles in allem war es trotzdem ein richtig toller Tag und ich bin in zwei Jahren bestimmt wieder mit dabei.
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Was feiern wir an Fronleichnam?
in Teilen Deutschlands, der Schweiz und in Österreich ist heute ein gesetzlicher Feiertag, Fronleichnam. Wusstet ihr, dass der Ursprung des Fronleichnamfestes genau 800 Jahre zurückliegt? 1209 hatte die Nonne Juliana von Lüttich nämlich eine Vision, die den Bischof von Lüttich Jahrzehnte später dazu veranlasste, in seinem Bistum ein solches Fest einzuführen. Damit ihr euch noch einmal ins Gedächtnis rufen könnt, warum Fronleichnam gefeiert wird, hier eine kurze Beschreibung.
Fronleichnam ist ein katholischer Feiertag, der seit rund 750 Jahren am zweiten Donnerstag nach Pfingsten begangen wird. Es ist das "Hochfest des Leibes und Blutes Christi" - das drückt auch der Name Fronleichnam aus: "Fron" stand früher im Mittelhochdeutschen für "Herr" und "lichnam(e)" bedeutete "lebendiger Leib".
Sowohl "Herr" als auch "Leib" sind Bestandteile der Eucharistie (= des Abendmahls). Nach dem christlichen Glauben werden während des Gottesdienstes Brot und Wein verwandelt in den Leib und das Blut Christi und Gott ist darin gegenwärtig. Und dieses Sakrament pflegen die Katholiken an Fronleichnam zu verehren. Sie wollen damit ausdrücken, dass die Gegenwart von Jesu Christi über die Eucharistiefeier in der Messe hinausgeht. Deshalb tragen die Gläubigen in der Fronleichnamsprozession auch das Brot der Eucharistie (in der so genannten Monstranz, einem reich geschmückten Schaugefäß) durch die Straßen.
Und was hatte die mittlerweile heiliggesprochene Juliana damit zu tun? In Ihrer ersten Vision sah sie eine Mondscheibe, auf der ein dunkler Fleck war. Weitere Visionen ergaben, der Mond symbolisiere das Kirchenjahr und der Fleck etwas, das darin fehle: ein eigenes Fest für die Eucharistie.
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