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Ein Deutscher sitzt gerade beim Frühstück, mit Kaffee, Croissant, Butter und Konfitüre, als sich ein Kaugummi kauender Holländer neben ihn setzt.
Ohne aufgefordert zu werden, beginnt dieser eine Konversation: "Esst Ihr Deutschen eigentlich das ganze Brot?"
Der Deutsche lässt sich nur widerwillig von seinem Frühstück ablenken und erwidert: "Ja, natürlich."
Der Holländer macht eine Riesenblase mit dem Kaugummi und meint: "Wir nicht. Bei uns in Holland essen wir nur das Innere des Brotes. Die Brotrinden werden in Containern gesammelt, aufbereitet, zu Croissants verarbeitet und in Deutschland verkauft."
Der Deutsche hört nur schweigend zu. Der Holländer lächelt verschmitzt und fragt: "Esst Ihr auch Marmelade zum Brot?"
Der Deutsche erwidert leicht genervt: "Ja, natürlich."
Während der Holländer seinen Kaugummi zwischen den Zähnen zerkaut, meint er: "Wir nicht. Bei uns in Holland essen wir nur frisches Obst zum Frühstück. Die Schalen, Samen und Überreste werden in Containern gesammelt, aufbereitet, zu Marmelade verarbeitet und in Deutschland verkauft."
Reichlich genervt reichts dem Deutschen und er sagt: "Habt Ihr auch Sex in Holland?"
Der Niederländer lacht und sagt: "Ja natürlich haben wir Sex."
Der Deutsche lehnt sich über den Tisch und fragt: "Und was macht Ihr mit den Kondomen, wenn Ihr sie gebraucht habt?"
"Die werfen wir weg", meint der Holländer. Jetzt fängt der Deutsche an zu lächeln: "Wir nicht. In Deutschland werden alle Kondome in Containern gesammelt, aufbereitet, geschmolzen, zu Kaugummi verarbeitet und danach in die Niederlande verkauft."
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Wo liegt der Ursprung des Weltfrauentags?
Ende August des Jahres 1910 kamen Vertreter von Gewerkschaften und Parteien zum internationalen sozialistischen Kongress in Kopenhagen zusammen. Einige der angereisten Frauen nutzten diesen Anlass, um am Tag davor eine sozialistische Frauenkonferenz abzuhalten. Initiiert hatte das Treffen die Sozialistische Fraueninternationale, die Vereinigung sozialistischer Frauen. Und an dieser Stelle kommt nun deren Leiterin, die deutsche Sozialistin und Frauenrechtlerin Clara Zetkin (1857-1933), ins Spiel. Sie schlug den etwa 100 Teilnehmerinnen der zweiten internationalen sozialistischen Frauenkonferenz die Einrichtung eines Weltfrauentages vor. An oberster Stelle sollte der Kampf um das Frauenwahlrecht stehen. Kämpfen sollten die Frauen außerdem gegen die Kriegsgefahr, gegen Preissteigerungen und um Fürsorge für Mutter und Kind*.
Es waren vor allem arbeitende Frauen (Proletarierinnen), die sich in Frauenbewegungen organisierten, um gegen politische Benachteiligung vorzugehen. Sie traf ihre Rechtlosigkeit mehr als bürgerliche Frauen, deren Welt Haushalt und Familie war und die nicht für Billiglöhne arbeiten mussten. Unter dem Einfluss von Clara Zetkin nahm die SPD 1891 als 1. deutsche Partei die Forderung nach dem Frauenwahlrecht in ihr Programm auf.
Nachdem der Weltfrauentag in Kopenhagen beschlossen wurde, haben ihn Frauen in Deutschland, Dänemark, Österreich und der Schweiz am 19. März 1911 erstmals begangen. Nach dem ersten Weltkrieg verlagerten sich die Interessen, da das Frauenwahlrecht für manche Staaten kein dringliches Thema mehr war. Stattdessen fiel der Fokus auf soziale Probleme und Missstände. Erst ab 1921 fand der Weltfrauentag an einem festen Termin, dem 8. März, statt.
Macht es immer noch Sinn über ein gemeinsames internationales Anliegen zu sprechen, wenn sich die Lebensbedingungen von Frauen weltweit so stark unterscheiden? Oder sind es gerade diese großen Unterschiede, die unseren Dialog bereichern? Das ist unter anderem Thema bei der Konferenz in Kopenhagen, zu der heute anlässlich des 100. Gründungstags eine Reihe von führenden weiblichen Denkern der Welt zusammenkommt.*
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Warum gibt es U-Bahnen?
Warum entstanden Bahnen unter der Erde?
In der 2. Hälfte des 19. Jh. gerieten in Großstädten Massenverkehrsmittel (z. B. Pferdeomnibusse) an ihre Leistungsgrenzen, was Schnelligkeit und die zurücklegbare Wegstrecke betraf. Hinzu kam, dass sich auf der Straße mittlerweile einfach zu viele Verkehrsteilnehmer tummelten, die sich gegenseitig behinderten. Deshalb planten die Menschen Verkehrsmittel, die unabhängig von den Hauptstraßen fahren konnten - auf eigenen Strecken. Zunächst setzten sie auf dampfbetriebene Eisenbahnen auf innerstädtischen Gleisen. London hatte eine Entlastung der Verkehrsströme besonders nötig, da es täglich wuchs. Es war im 19. Jh. die größte Stadt der Welt und ein bedeutendes Industrie-, Handels- und Banken-Zentrum. Im Jahr 1860 startete die Londonder Bahngesellschaft Metropolitan Railway (= hauptstädtische Eisenbahn) den Bau der 1. Strecke - unterirdisch geführt. Das war eine Weltpremiere!
Wie funktionierte das mit den Tunneln? In London zog die neue Bahn immer mehr Fahrgäste an, sodass sich das Netz erweiterte. Zunächst bauten Ingenieure dafür so genannte offene Tunnel: Sie gruben eine Strecke aus und deckten sie danach wieder ab. Auch unter kleineren Hindernissen, wie Häusern, konnte die Bahn durchfahren. Als dann jedoch größere Herausforderungen anstanden, z. B. unter der Themse hindurchzukommen, mussten tiefere, stabile Tunnel her. Auch das lösten findige Ingenieure, indem sie den Bau geschlossener Tunnel perfektionierten. Die Bahnen lagen nun viel tiefer und die unterirdischen Bauarbeiten beeinträchtigten den oberirdischen Verkehr kaum. Allerdings kamen dampfbetriebene Loks wegen der Abgase hier nicht mehr durch. Zum Glück hatte der deutsche Ingenieur Werner von Siemens im Jahr 1866 die Dynamomaschine erfunden, die den Einsatz elektrischer Bahnen ermöglichte - die zogen sich den Strom über den Schleifkontakt aus den Gleisen.
Warum war die U-Bahn so erfolgreich? U-Bahn-Trassen entstanden auch in anderen Städten nach Londoner Vorbild. Und sie zogen eines nach sich: Menschen. Überall dort, wo Bahnstrecken verliefen, siedelten sich Leute an. Auch Kleinstädte und Dörfer am Rande von Millionenstädten waren plötzlich erreichbar. Das kehrte das ganze Besiedlungssystem um: In den Städten wohnten immer weniger Menschen. Dort konzentrierte sich stattdessen Handel, Dienstleistung und Verwaltung. Verkehrsströme gingen in das Zentrum hinein und wieder heraus - sie zogen Massen von Menschen mit. U-Bahnen erwiesen sich hierfür als besonders leistungsfähig und flächensparend.
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Wie kam es zum politischen Aschermittwoch?
Der politische Aschermittwoch geht auf einen Viehmarkt zurück - im bayrischen Vilshofen vor knapp 500 Jahren. Bauern handelten dort nicht nur mit Vieh, sondern tauschten sich auch über Alltagsthemen aus. Später, im 19. Jahrhundert, ging es in ihren Gesprächen häufig um Politik. So kam es, dass der Bayrische Bauernbund 1919 am Tag des Viehmarktes eine große Kundgebung veranstaltete. Da sie genau auf den religiösen Aschermittwoch fiel, gab dieser dem Ereignis seinen Namen. Nach einer Pause im Zweiten Weltkrieg (1939-1945) erwachte vor 62 Jahren die Tradition der Kundgebungen zu neuem Leben. Josef Baumgartner, Mitglied der Bayernpartei, griff bei einer Rede am Aschermittwoch 1948 den Parteigegner CSU an. Das wiederholte er in den Folgejahren. Offenbar lag ihm viel daran, mit der Partei, der er früher angehörte, abzurechnen.
Das forderte die CSU heraus, sich ebenfalls am Aschermittwoch zu versammeln und sich mit Beleidigungen von den politischen Rivalen abzugrenzen. Aschermittwochsreden der CSU wurden nach der ersten Veranstaltung 1953 wahre Publikumsmagnete - wegen der sprachlichen Begabung und Treffsicherheit ihres Politikers Franz Josef Strauß.
Andere große Parteien und Verbände folgten ab Mitte der 1970er-Jahre dem CSU-Beispiel. So erlangte der politische Aschermittwoch schließlich auch außerhalb der bayrischen Landesgrenzen Beliebtheit. 2005 gab es den ersten politischen Aschermittwoch im Berliner Bundestag: Bekannte Kabarettisten ließen sich schonungslos über die Lage der Nation aus.
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Warum ist heute Weiberfastnacht?
am heutigen Schwerdonnerstag geht es vielerorts närrisch zu – denn jetzt findet der Karneval endlich draußen auf der Straße statt. So sind mancherorts ganze Innenstädte voll von Menschen in Feierlaune. Manche sagen dazu Weiberfastnacht oder Altweiberfasching, auch schmutziger Donnerstag. Was hat es mit diesen Ausdrücken auf sich? Wie sind sie entstanden?
Es ist so, wie es sich anhört: Der Donnerstag vor Aschermittwoch wandelte sich im Laufe der Zeit zu einem Weibertag – zumindest in den rheinischen Karnevalshochburgen. Denn die Weiber hatten früher beim Karneval gar nichts zu feiern, dafür ihre Männer um so mehr. Also fanden sich hier und dort am Schwerdonnerstag grüppchenweise Frauen zusammen, um auch im Karneval ihren Spaß zu haben. Der Tag war sehr geeignet, denn donnerstags kamen ohnehin viele Frauen zum Markt oder ins Waschhaus. So waren sie unter sich, konnten mit viel Elan über alles schwätzen, was sie so bewegte. Und irgendwann machten sie diesen Tag zu ihrem Tag, ergriffen das Regiment und erstürmten Rathäuser. Eine besondere Bedeutung erlangte die Weiberfastnacht in Bonn-Beuel, wo sie auch heute noch die Hauptattraktion ist. Im Jahr 1824, ein Jahr nachdem der Straßenkarneval nach den napoleonischen Kriegen wiederbelebt wurde, gründeten die Beueler Wäscherinnen ein Damenkomitee, um es den Männern mal so richtig zu zeigen. Die waren an diesem Tag, dem Donnerstag vor Aschermittwoch, unterwegs nach Köln, um dort saubere Wäsche abzuliefern und Schmutzwäsche abzuholen – denn die Beueler Wäschereien wuschen unter anderem auch für Köln. So kam es dann durch die Wäschefrauen zur „ersten Schlacht gegen Griesgram und Muckertum“ (www.waescheprinzessin.de).
Im Südwesten Deutschlands, bei der schwäbisch-alemannischen Fastnacht, heißt der heutige Tag schmutziger Donnerstag, abgeleitet von „Schmotz“, dem alemannischen Wort für Fett oder Schmalz. An diesem Tag wurde das letzte Mal vor der Fastenzeit geschlachtet und in Schweineschmalz gebacken (z. B. Faschingskrapfen), denn weder der Freitag, noch der Samstag oder die beiden Tage vor Aschermittwoch waren religiös und organisatorisch bedingt dafür geeignet. So bekam dieser letztmögliche Schlacht- und Backtag den Namen schmotziger Donnerstag.
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Was ist eine Blackbox?
Der Name lässt zum Teil ein falsches Bild in unseren Köpfen entstehen. Denn eine Black Box, wie ein Flugschreiber umgangssprachlich genannt wird, ist nicht schwarz, sondern grell-leuchtend rotorange gefärbt. So können Bergungsteams sie leichter auffinden. Für den Fall, dass der Flugschreiber ins Wasser fällt, enthält er einen Unterwasser-Ortungssender, der über zig Tage lang akustische Signale senden kann. Ansonsten sieht das Gerät tatsächlich aus wie eine schuhkartongroße Box.
Mit der Black Box haben Experten eine wichtige Recherchequelle, um die Flugunfall-Ursache festzustellen oder einzugrenzen. Sie liefert je nach Typ Hinweise auf Flugparameter oder zu den Ereignissen in den letzten Minuten vor dem Absturz. Unterschieden wird zwischen Flugdatenschreibern und Stimmenrekordern, manchmal steckt auch beides zusammen in einer Box. Flugdatenschreiber zeichnen Parameter wie Flughöhe, -geschwindigkeit, Kurs oder Ruder- und Klappenstellungen etc. auf. Stimmrekorder speichern jeweils für die letzten 30 Minuten des Fluges neben den Hintergrundgeräuschen im Cockpit alles, was im Cockpit oder von dort aus zu den Passagieren gesprochen wurde. Auch über die Kopfhörer eingehende Signale werden registriert.
Damit die Flugschreiber ein Flugzeugunglück überstehen, sind sie an Stellen im Flugzeug untergebracht, die statistisch gesehen am sichersten sind (Mitte/Heck). Außerdem sind sie so gebaut, dass sie großem Druck (z. B. unter Wasser), einem starken Aufprall oder enormer Hitze standhalten.
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Neue Kategorie hinzugefügt
Es gibt eine neue Kategorie mit dem Titel "Wissenswertes". Dort werdet ihr immer mal wieder interessante Erklärungen zu bestimmten Themen finden.
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Banner von neunox entfernt
Da man bei neunox hunderte von Mails bestätigen muss, um wirklich was davon zu haben, habe ich mich dort wieder ausgetragen und den Banner auf der "Geld verdienen" Seite wieder entfernt.
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Weihnachtsfeier
Jetzt ist es wieder soweit: die Polizei macht abends verstärkt Kontrollen, da wieder viele Firmen/Clubs usw. ihre Weihnachtsfeiern haben. Ein Polizeiwagen steht abends routinemäßig vor einer Kneipe. Plötzlich öffnet sich die Tür der Kneipe und ein offensichtlich sturzbetrunkener Gast torkelt auf den Parkplatz heraus. Der Polizeibeamte beobachtet grinsend wie der Mann von Auto zu Auto schwankt und jedes Mal versucht den Wagen aufzuschließen. Nach fünf Versuchen hat er endlich sein Auto gefunden, öffnet die Fahrertür und legt sich erstmal flach auf Fahrer- und Beifahrersitz In der Zwischenzeit verlassen einige Gäste die Bar, steigen in ihre Autos und fahren weg. Der Betrunkene rappelt sich auf und schaltet die Scheibenwischer ein (obwohl es ein schöner trockener Abend ist) danach betätigt er den Blinker, schaltet den Scheibenwischer auf schnell, macht Licht und das Radio an, den Blinker wieder aus und drückt die Hupe. Schließlich startet er den Motor und macht den Scheibenwischer wieder aus. Er fährt ganz langsam einen halben Meter vorwärts und dann wieder einen halben Meter rückwärts und steht dann wieder für ein paar Minuten als weitere Gäste das Lokal verlassen und wegfahren. Endlich fährt er langsam auf die Straße. Der Polizist, der das Schauspiel geduldig und amüsiert beobachtete fährt dem Mann hinterher, schaltet das Blaulicht ein und stoppt den Betrunkenen, welcher sogleich einen Alkoholtest machen muss. Zu der großen Überraschung des Polizisten ist der Test negativ, worauf er den Mann bittet auf den Polizeiposten mitzukommen da etwas mit den Alkoholtestgerät nicht stimmen könne. "Das bezweifle ich" sagte der scheinbar Betrunkene, "denn heute war ich dran mit Lockvogel spielen, damit alle andern besoffen wegfahren konnten !!!
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Tannengeflüster
Wenn die ersten Fröste knistern in dem Wald bei Bayrisch-Moos geht ein Wispern und ein Flüstern in den Tannenbäumen los, ein Gekicher und Gesumm ringsherum.
Eine Tanne lernt Gedichte, eine Lärche hört ihr zu. Eine dicke, alte Fichte sagt verdrießlich: "Gebt doch Ruh! Kerzenlicht und Weihnachtszeit sind noch weit!
Vierundzwanzig lange Tage wird gekräuselt und gestutzt und das Wäldchen ohne Frage wunderhübsch herausgeputzt. Wer noch fragt; Wieso? Warum? der ist dumm.
Was das Flüstern hier bedeutet, weiß man selbst im Spatzennest: Jeder Tannenbaum bereitet sich nun vor auf Weihnachtsfest. Denn ein Weihnachtsbaum zu sein: das ist fein!
James Krüss (1926-1997)
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Warum gibt es den Adventskalender?
da wir heute das erste Türchen am Adventskalender öffnen können, sofern wir einen haben, wollte ich euch die in der Überschriftgestellte Frage mal beantworten.
Ich habe übrigens einen Adventskalender von Kinder, aber nicht den mit den Ü-Eiern, sondern den mit den einzelnen Spezialitäten von Kinder.
heutzutage findet ihr in den meisten Familien nicht nur einen, sondern sogar mehrere Adventskalender - und es gibt sie in allen möglichen Ausführungen mit und ohne Füllung. Eigentlich sind sie dazu da, die Zeit bis zum großen Weihnachtsfest zu verkürzen - war das schon immer so? Und wie sah der erste "richtige" Adventskalender aus? Von mir erhaltet ihr heute Antworten auf 4 Fragen zur beliebten Zählhilfe.
4-mal nachgefragt zum Adventskalender
Warum gibt es den Adventskalender überhaupt?
Die Vorläufer unseres Adventskalenders waren kleine (christlich motivierte) Rituale, um ab dem 1. Advent oder ab Dezember die verbleibenden Tage bis zum Heiligabend bewusst wahrzunehmen und herunterzuzählen. Ob die Menschen nun pro Tag ein Bild an die Wand hingen oder eine Holzleiter aufstellten, über die das Christkind jeden Tag eine Sprosse vom Himmel herabsteigen sollte. Gerade für Kinder dachten sich Eltern vielerorts auch Kalender aus, mit denen die Kleinen ihre Geduld und ihr Bravsein unter Beweis stellen sollten.
Welcher war der 1. süße Adventskalender?
Das waren vermutlich solche Kalender, für die Mütter 24 Plätzchen auf einem Pappkarton befestigten. Die Kinder konnten davon jeden Tag eines naschen, um sich die Wartezeit bis Weihnachten zu versüßen. Übrigens gehörte zu diesen Frauen auch die Mutter des späteren Erfinders des gedruckten Adventskalenders! Denn die Pfarrersfrau aus Maulbronn hatte pro Tag eine kleine schwäbische Biskuit-Spezialität auf einen Karton genäht. Den ersten mit Schokolade gefüllten Adventskalender gab es 1958.
Welcher Kalender ging als erstes in die Massenproduktion?
Das war wohl der erste gedruckte Adventskalender des Buchhändlers und Verlegers Gerhard Lang, der durch seine Kindheitserinnerungen an Mutters selbst gebackenen und gebastelten Kalender inspiriert wurde. Der Kalender funktionierte allerdings noch andersherum als die heute üblichen: Es gab zwei Pappkartonbögen. Einen mit 24 nummerierten Kästchen und einen Bogen mit genauso vielen Weihnachtsmotiven zum Ausschneiden. Pro Tag wurde ein Teil des Bogens ausgeschnitten und auf eines der Kästchen geklebt. So setzten die Kinder nach und nach ein schönes Weihnachtsbilderpuzzle zusammen.
Wann gab es die ersten Kalendertürchen?
Einen Kalender mit Türchen und Fenstern zum Öffnen stellte Lang im Jahr 1920 her, mehr als zehn Jahre nach seiner ersten Erfindung. Dazwischen gab es noch verschiedene andere Kalender-Variationen aus seinem Druckhaus.
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Advent
Es treibt der Wind im Winterwalde Die Flockenherde wie ein Hirt, Und manche Tanne ahnt, wie balde Sie fromm und lichterheilig wird,
Und lauscht hinaus. Den weißen Wegen Streckt sie die Zweige hin - bereit, Und wehrt dem Wind und wächst entgegen Der einen Nacht der Herrlichkeit.
Rainer Maria Rilke (1875-1926)
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Link verbessert
Soeben habe ich den Link "Sheridans" verbessert, denn ich hatte ihn falsch eingegeben und man konnte die Seite nicht erreichen.
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Männerfreundschaft
Vier Kollegen sitzen in einer Bar und besprechen, wann und wo sie sich zum Fischen verabreden wollen. Einer druckst den ganzen Abend rum, denn er weiß nicht wie er es den anderen beibringen soll, dass er voraussichtlich - von seiner Frau - nicht schon wieder ein Wochenende "frei" bekommt.
Als er endlich mit der Sache rausrückt, wird er damit natürlich den Rest des Abends aufgezogen. Frustriert schiebt er vor den anderen ab und wünscht seinen Kollegen ein schönes Wochenende.
Die drei machen sich am Samstagmorgen um 5 Uhr auf den Weg, um einen guten Platz zu besetzen. Als sie sich durch das Unterholz bis zum See vorgearbeitet haben, sehen sie ihren 4. Kollegen, welcher bereits dort im Klappstuhl sitzt, im Rücken ein Lagerfeuer, eine Dose Bier in der einen und die Fischerrute in der anderen Hand.
"Wo kommst du denn jetzt her? Du hattest doch keinen Ausgang?" "Ich bin schon seit Freitag hier!" "Und, wie kommt das so plötzlich?" "Ach, das war so: als ich am Donnerstag vom Stammtisch nach Hause kam und mich gerade noch mit einem Bier vor die Glotze setzen wollte, stand plötzlich meine Alte hinter mir und hielt mir die Augen zu." "Als ich mich umdrehen durfte, stand sie in einem durchsichtigen Nachthemd vor mir und sagte: ÜBERRASCHUNG ! - bring mich ins Schlafzimmer, fessle mich ans Bett und dann mach was du willst!"
"Und was soll ich euch noch sagen: HIER BIN ICH !!!!!
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Veränderungen
Ich habe soeben die Kategorie "Top10 Singlecharts" entfernt, da ich nicht immer auf dem Laufenden mit dem Eintragen bin.
Außerdem habe ich drei neue Seiten verlinkt und zwar Heike, Sven und Cheridans. Guckt doch auch dortt einfach mal vorbei.
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Mobilitäts- und Sicherheitstraining am U-Bahnhof Alexanderplatz
Der ABSV hat vorgestern in Zusammenarbeit mit der BVG ein Mobilitäts-- und Sicherheitstraining am U-Bahnhof Alexanderplatz durchgeführt. Es ging um 14 Uhr los und es wurde erstmal eine kleine Rede gehalten, von der ich allerdings Null verstanden habe, da die Veranstaltung im laufenden Betrieb stattfand.
Zufällig hatte mich vor Beginn des Ganzen meine Mobilitätstrainerin, bei der ich 2000 mein Mob-Training absolviert hatte, angesprochen. Sie hatte mich zwar nicht gleich erkannt, aber als ich ihr meinen Namen sagte und wo ich wohnte, fiel es ihr wieder ein. Sie meinte nur, dass ich ganz schön abgenommen hätte, was ja leider auch stimmt. Naja, Nichts desto Trotz, hat sie sich meiner angenommen und ist mit mir die Stationen, die angeboten wurden abgegangen.
Zuerst haben wir uns die Notruf- und Infosäulen nochmal angeguckt, diese hatte ich allerdings damals im Mob-Training schon kennen gelernt. Wir konnten diese dann auch ausprobieren und dann passierte etwas sehr Peinliches, denn der Mensch, der den Notruf, in dem Fall jedoch einen Info-Ruf entgegennahm, sagte nur: "Da müssense zur U8." und auf Nachfrage, wie man die von diesem Bahnsteig erreichen würde, hat er doch glatt eine falsche Richtung angegeben. Wir versuchten es mit einer zweiten Frage, die auch wieder über die U8 führte und diesmal sagte er: "Sie sind wohl sehbehindert? Dann schnappen Sie sich einen Fahrgast und lassen sich zur U8 bringen." Die Dame von der BVG, die für die Erläuterung der Info- und Notrufsäule zuständig war, war entsetzt über dieses Verhalten, denn sie sagte uns, dass die Veranstaltung im Infoservice angemeldet war. Ich fragte dann noch, ob man die Säulen nicht akustisch kennzeichnen könnte, zum Beispiel mit so einem Tackern, wie an blindengerechten Ampeln. Da erfuhren wir, dass dies vor zwei Jahren schonmal angedacht war, dann aber abgelehnt wurde mit der Begründung, es würden zu wenig diese Hilfe in Anspruch nehmen. Aber wenn man wirklich mal so eine Säule sucht, sucht man sich einen Wolf, denn die stehen mal vorne, mal hinten und mal in der Mitte vom Bahnsteig, obwohl sie wohl immer in Treppennähe sein sollen.
Als nächstes ging ich dann mit der Mob-Trainerin ins Gleisbett und konnte mir dort mal einen Überblick über die Größenverhältnisse machen. Wenn ich da wirklich mal runterfallen sollte, käme ich aus eigener Kraft gar nicht wieder hoch, denn der Bahnsteig geht mir bis Knapp unter die Schulter. Es wurde mir dann die Starkstromschiene gezeigt und ich durfte sie auch mal anfassen. Und dann wurde gezeigt, dass unter dem Bahnsteig ein Hohlraum ist, in den man sich zur Not, wenn man den Zug schon einfahren hört, retten kann. Er ist auch recht groß, ich habe mal meinen Arm ausgestreckt und bin nicht an die wand gekommen, an die man sich dann pressen soll. Dabei ERFUHREN wir noch, dass die U-Bahnen mit etwa 40 km/h in den Bahnhof einfahren und wenn man die Notbremse zieht, dass sie nicht sofort anhalten, sondern immer bis zum nächsten Bahnhof fahren, da im Brandfall die Leute im Tunnel nicht evakuiert werden könnten.
Dann wurde uns der Nothalt auf dem Bahnhof gezeigt, dieser ist aber so hoch angebracht, dass ich ihn sowieso nie nutzen könnte.
Dann ging es weiter auf den anderen Bahnsteig und dorrt stand eine U-Bahn mit waggons, damit wir den Unterschied ZWISCHEN Tür und Waggonlücke ausprobieren konnten. Bei den Niederflurbahnen ist das ja kein Problem, denn die sind in Berlin durchgängig, man kann also von vorne bis hinten durchlaufen, aber bei den älteren Zügen gibt es eben wie gesagt Waggons und da könnte man, wenn man nicht aufmerksam genug ist, in die Lücke geraten und aufs Gleis fallen.
Zuletzt habe ich noch den Fahrerstand der alten U-Bahn besichtigt und war total begeistert, wie viele Knöpfe, Hebel und Schalter dort zu finden waren.
Nach etwa anderthalb stunden war ich mit allem durch und fuhr wieder nach Hause.
Ich kann jedem Blinden nur empfehlen, sollte so eine Veranstaltung in eurer Stadt mal stattfinden, nehmt sie mit.
Und zufällig war ich dann vorgestern auch noch in der "Abndschau" vom RBB zu sehen, wenn auch nur von hinten ;-).
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Update vom 05.10.2009
1. (neu) (05.10.09) Rammstein - Pussy 2. (2.) (17.08.09) David Guetta - Sexy Betch feat Akon 3. (1.) (10.08.09) Marit Larsen - If a song could get me you 4. (3.) (28.09.09) Lady Gaga - Paparazzi 5. (neu) (05.10.09) Tokio Hotel - Automatisch 6. (4.) (21.09.09) Shakira - She wolf 7. (5.) (29.06.09) Gossip - Heavy Cross 8. (7.) (21.09.09) Madonna - Celebration 9. (6.) (13.07.09) The Black Eyed Peas - I gotta feeling
10. (9.) (29.06.09) David Guetta feat. Kelly Rowla - When love takes over
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Wer wird Chef?
Als der erste Körper geschaffen wurde, wollten alle Teile der Chef sein.
Das Gehirn sagte: "Da ich alles steuere und das Denken besorge, sollte ich Chef sein!"
Die Füße meinten: "Da ich den Menschen dahin trage, wo er hinzugehen wünscht und ihn an eine Stelle bringe, an der die Wünsche des Gehirns ausgeführt werden können, sollte ich Chef werden!"
Die Hände sprachen: "Da wir alle Arbeit tunund das Geld verdienen müssen, um euch alle am Leben zu erhalten, sollten wir Chef sein!"
Die Augen sagten: "Da wir aufpassen und euch sagen müssen, wo Gefahren lauern, sollten wir Boss werden!"
So ging es mit dem Herzen, den Ohren, der Lunge - und endlich meldete sich das Arschloch und verlangte, Chef zu sein.
Alle Körperteile lachten fürchterlich über den Gedanken, dass ein Arschloch Chef sein könnte.
Das Arschloch war so ärgerlich, dass es sich verschloss und sich weigerte, weiter zu funktionieren. Bald hatte das Gehirn Fieber, die Augen schielten und schmerzten, die Füße versagten den Dienst, die Hände hingen schlaff an den Seiten und Herz und Lunge kämpften um ihr Leben. Da baten alle das Gehirn, nachzugeben und das Arschloch zum Chef zu machen.
Und so geschah es!
Alle anderen Teile taten die Arbeit; das Arschloch aber kommandierte bloß herum und gab einen Haufen Scheiße von sich.
Moral: Als Chef braucht man kein Köpfchen zu sein, sondern nur ein Arschloch.
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Werbebanner von bonopolo.de entfernt
Da es für Blinde kaum möglich ist, hier die Mails richtig zu bestätigen, habe ich das Werbebanner entfernt und mich bei diesem Anbieter auch abgemeldet.
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